Kindergarten-Erweiterung in Milte erhitzt auch im Sozialausschuss die Gemüter
„Klare Linie, damit wir nicht dumm dastehen“

Milte -

Die Kindergarten-Erweiterung in Milte erhitzt auch im Sozialausschuss die Gemüter

Freitag, 27.11.2020, 14:18 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 15:16 Uhr

In einem Punkt waren sich alle Mitglieder des Sozialausschusses am Donnerstagabend einig: Zu einer Verzögerung der Erweiterung des Kindergartens St. Johannes in Milte und der damit verbundenen Interimslösung (Auslagerung einer Gruppe), darf es nicht kommen. „Wir brauchen eine klare Linie, sonst stehen wir hinterher als Politiker dumm da, wenn wir am 1. August 2021 in Milte nicht alle Kinder in der Kita unterbringen können“, brachte es Günter Belt (FDP) auf den Punkt.

„Gewissheit und vor allem Sicherheit“ war der Wunsch der Kindergartenleitung und von Pfarrer Rainer Hermes, der in der Sozialausschusssitzung noch einmal die Chronologie der Planung in Erinnerung rief.

Bereits am Tag zuvor hatte der Bezirksausschuss sehr kritisch über die Kindergarten-Situation in Milte diskutiert (die WN berichteten). Der Wunsch, nicht nur eine, sondern gleich zwei Gruppen als Interimslösung auf dem Schulgelände in Modulbauweise zu errichten, überraschte die Verwaltung, die einen pädagogischen Vorteil durch eine größere Lösung nicht sieht.

Zumal eine bedarfsgerechte Entscheidung, nämlich die Gruppe der Kinder unter drei Jahren vorübergehend auszulagern, von der Kirchengemeinde als Träger des Kindergartens getroffen wurde und auch vom Bistum abgesegnet sei. Eine größere Lösung „mal eben so“ sei da nicht möglich. Die Verwaltung will das aber bis zur Ratssitzung am 18. Dezember prüfen.

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