Heimatverein schreibt seinen Mitgliedern
Lebenszeichen und ein Geschenk

Freckenhorst -

„Wir wollten den Mitgliedern einfach mal sagen, dass wir an sie denken, weiter aktiv für Freckenhorst und sobald es geht, wieder für sie da sind“, begründet Margit Schulze Stentrup, warum der Vorstand des Freckenhorster Heimatverein sich in diesen Tagen mit einem mehrseitigen Brief und einem kleinen Präsent an die 475 Mitglieder wendet.

Donnerstag, 03.12.2020, 07:00 Uhr
Heimatvereinsvorsitzende Wilma Richter, ihre Vorstandskolleginnen Margit Schulze Stentrup und Anne Eismann (v. l.) stellten gemeinsam mit der Vorsitzenden des Fördervereins Stiftskammer, Marie-Theres Kastner (r.) eine gelungene vorweihnachtliche Kooperation vor. Der Heimatverein beschenkt seine Mitglieder mit der vom Förderverein Stiftskammer herausgegebenen Mappe „Sehenswertes Freckenhorst“.
Heimatvereinsvorsitzende Wilma Richter, ihre Vorstandskolleginnen Margit Schulze Stentrup und Anne Eismann (v. l.) stellten gemeinsam mit der Vorsitzenden des Fördervereins Stiftskammer, Marie-Theres Kastner (r.) eine gelungene vorweihnachtliche Kooperation vor. Der Heimatverein beschenkt seine Mitglieder mit der vom Förderverein Stiftskammer herausgegebenen Mappe „Sehenswertes Freckenhorst“. Foto: Joke Brocker

Coronabedingt habe im Frühling die letzte reguläre Veranstaltung stattgefunden. „Eine Generalversammlung konnten wir nicht mehr abhalten“, bedauert Schulze Stentrup, dass der Vorstand im Corona-Jahr gleich mehrfach ausgebremst wurde. Der geplante Betriebsbesuch in einem ortsansässigen Unternehmen musste ebenso gestrichen werden wie Fahrradtouren, ein Kinoabend im Scala oder ein Kuerabend „Freckenhorst damals“ mit Bildern von Hans Rennemeier. Sämtliche Dezember-Veranstaltungen, darunter Nikolausnachmittag und Krippkes bekieken sind bereits gestrichen. Und Vorsitzende Wilma Richter bezweifelt stark, dass das Thiatildisessen Ende Januar stattfinden kann.

Dass der Vorstand trotz Pandemie für Freckenhorst und den Verein aktiv war, soll nun der vorweihnachtliche Gruß belegen. So hatten die Mitglieder Mitte des Jahres das 24. Heft der Freckenhorster Schriftenreihe, erstmals von Ulli Möllmann und Andreas Engbert zusammengestellt, per Post erhalten. Zwischen zwei Lockdowns wurde – mit Abstand – die restaurierte Kohlenwaage am ehemaligen Bahnhofsgelände eingeweiht.

„Heimat (er)kennen – Freckenhorst (er)leben“

Viel Zeit und Energie hat der Vorstand, gemeinsam mit der Werbegemeinschaft unter Federführung von Christian Murrenhoff, in das Gästeführerprojekt „Heimat (er)kennen – Freckenhorst (er)leben“ investiert, das am 16. September der Öffentlichkeit im Kreuzgang von St. Bonifatius vorgestellt worden war. Wie berichtet, sollen an markanten Stellen im Ort, vor historischen Gebäuden und auf Plätzen Info-Stelen aufgestellt werden. Ein beleuchtetes Modell der Stiftskirche soll zudem in dem Gotteshaus ausgestellt werden. Flyer, eine Website und eine Handy-App sollen über Freckenhorst und seine Schätze informieren. Gefördert wird das Projekt von der Stadt, vom Land NRW und durch das VITAL.NRW-Förderprogramm. Weil der Heimatverein gemeinnützig ist, wird die finanzielle Seite des Projektes über ihn abgewickelt.

„Lebenszeichen“ des Vorstandes

Mit dem „Lebenszeichen“ des Vorstandes erreicht die Mitglieder die Mappe „Sehenswertes Freckenhorst“, die der Förderverein der Stiftskammer Freckenhorst um Vorsitzende Marie-Theres Kastner aufgelegt hatte.

Angesichts der umfangreichen Bestellung hatte der Förderverein spontan 457 Exemplare der reich bebilderten Mappe, die einen raschen Überblick über Stiftskirche, Taufstein, Zeugnisse des Glaubens in der Stiftskirche und kostbare Exponate in der Stiftskammer gibt, nachdrucken lassen und dem Heimatverein einen Mengenrabatt gewährt. Am kommenden Wochenende sollen die Briefe des Heimatvereins verteilt werden.

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