Kellerbrand im Emsgrund
Rauch erschwert Einsatz

Warendorf -

Die Warendorfer Feuerwehr musste Silvester zu einem Kellerbrand im Emsgrund ausrücken. Dort hatte ein Keller Feuer gefangen. Die starke Rauchentwicklung erschwerte den Einsatz.

Freitag, 01.01.2021, 15:47 Uhr
Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz das Feuer bekämpfen. Mit Erfolg, denn ein weiteres Ausbreiten des Feuers wurde verhindert.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz das Feuer bekämpfen. Mit Erfolg, denn ein weiteres Ausbreiten des Feuers wurde verhindert. Foto: Feuerwehr

Ein Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung im Emsgrund sorgte Silvester um 12.43 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehr . Die Löschzüge 1 und 2, der Rettungsdienst und die Polizei rückten aus. Ein 59-jähriger Hausbewohner hatte einen Brand in seinem Keller gemeldet, der nach ersten Erkenntnissen im Bereich einer Sauna ausgebrochen war. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Kräfte der Standorte Holzbach und Nord ein.

Vor Ort wurde eine starke Rauchentwicklung aus den Kellerfenstern und Lüftungsschächten aus dem Wohngebäude festgestellt. Die Bewohner hatten sich bereits in Freie gerettet. Umgehend wurden zwei Trupps unter schwerem Atemschutz und Wärmebildkamera und einem C-Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Da es nur einen Zugang vom Erdgeschoß in den Keller gab, wurde durch die parallele Einsetzung eines Hochleistungslüfters der bereits aus dem Keller aufsteigende Brandrauch über die hintere Gebäudeseite direkt ins Freie geleitet. Weitere Zimmertüren wurden geschlossen. Durch diese umsichtige und rasche Entscheidung konnte erfolgreich eine Rauchausdehnung ins gesamte Erdgeschoß und somit in den eigentlichen Wohnbereich erfolgreich verhindert werden, um Schäden dort gering zu halten.

Die Drehleiter wurde in Bereitstellung versetzt, brauchte letztendlich nicht eingesetzt werden. Zur Brandbekämpfung wurden während des laufenden Einsatzes insgesamt sechs Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Um weitere Einsatzkräfte mit Atemschutz vorzuhalten, kam um 13.28 Uhr der Löschzug Vohren mit in den Einsatz.

Um 13.50 Uhr wurde Feuer unter Kontrolle gemeldet und die Nachlöscharbeiten begannen. Dazu musste ein Teil der Sauna demontiert und ins Freie verbracht werden. Eine Ausbreitung des Brandes auf das gesamte Wohngebäude wurde erfolgreich verhindert. Der betroffene Sport- und Saunaraum brannte hingegen vollständig aus. Weitere Kellerräume wurden durch die starke Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Die betroffenen Bewohner wurden vom Rettungsdienst untersucht, ein Transport brauchte glücklicher Weise nicht erfolgen. Die Brandursache steht noch nicht fest, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf einen höheren fünfstelligen Betrag. Um 14.58 Uhr wurde die Einsatzstelle der Kriminalpolizei übergeben.

Die Löschzüge Warendorf und Vohren waren unter der Einsatzleitung vom Einheitsführer Brandoberinspektor Christian Erpenbeck mit 57 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. Hinzu kamen noch ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen der Rettungswache Warendorf. Die Leitung der Feuerwehr Stadt Warendorf, machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild des Geschehens.

Noch während des Einsatzes gegen 14.40 Uhr kam es noch zu einem weiteren Einsatz im Warendorfer Stadtgebiet. Auf dem Münsterweg wurde eine Ölspur gemeldet. Die circa 45 Meter lange Spur wurde durch die Besatzung eines Löschfahrzeugs abgestreut.

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