MGW-Bläserklassen live im Netz
Konzert mit Breitenwirkung

Warendorf -

Erstmals hat ein Weihnachtskonzert des Mariengymnasiums als Livestream stattgefunden. Der aufwand dafür sei „erheblich“ gewesen, teilte Peter Behrens als Leiter der Bläserklassen mit. „Die Resonanz indes war durchaus positiv – aber echte Konzerte sind besser“.

Freitag, 08.01.2021, 11:17 Uhr aktualisiert: 08.01.2021, 11:20 Uhr
Bläser können auch „rocken“ – das stellten die Bläserklassen des Mariengymnasiums per Livestream unter Beweis.
Bläser können auch „rocken“ – das stellten die Bläserklassen des Mariengymnasiums per Livestream unter Beweis. Foto: Mariengymnasium

Ein kleines Stück Schulgeschichte wurde noch vor Weihnachten am Mariengymnasium in Warendorf geschrieben. Der Grund: In der Warendorfer Christuskirche hat erstmalig ein Weihnachtskonzert des MGW als Livestream stattgefunden.

So gingen die Bläserklassen 5B und 6B live auf Sendung und präsentierten ein halbstündiges Programm. „Die Umsetzung des Konzertes war eine große organisatorische Herausforderung“, teilte Peter Behrens mit, der die Bläserklassen am MGW leitet. In einem Bericht heißt es weiter: „Es gab vieles zu berücksichtigen bei der Veranstaltung: So mussten Unmengen an Kabel für Licht und Ton verlegt, etliche Mikrofone aufgebaut und abgemischt werden, und die Schülerinnen und Schüler genauestens nach den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung in der leeren Kirche postiert werden. Dass dieses Konzert in dieser Form realisiert werden konnte, ist der Gastfreundschaft der evangelischen Kirchengemeinde, aber auch der technischen Expertise zweier Schüler, Luca Tönies und Gerrit Termeer, zu verdanken, die keine Mühen gescheut haben, die beiden Klassen ins rechte Licht zu rücken.

Die „Kleinen“ aus der 5B zeigten bravourös, wie gut sie nach drei Monaten Unterricht schon den Tonraum von sieben Tönen beherrschen und präsentierten mit einem Weihnachts-Medley ihr erstes mehrstimmiges Musikstück.

Die 6B präsentierte mit „Traffic Jam“ einen amüsanten Rückblick auf die Verkehrssituation im New York der 1930er Jahre. Posaunen-Glissandi sorgten für die richtigen Soundeffekte, und sogar der Dirigent griff zu Trillerpfeife und Fahrradhupe. Dass Bläserklassen auch „rocken“ können, zeigte die 6B unter anderem mit „Counting Stars“ von OneRepublic. Für besinnliche Momente sorgten die jungen Musiker mit dem Spiel bekannter Weihnachtslieder, die sie in ihrer jeweiligen Instrumentengruppe vorstellten. Danach bekamen sie Gelegenheit, live über das Internet Freunde, Verwandte oder auch die Großeltern zu grüßen. Die schauten aus allen Teilen Deutschlands zu. Sogar aus Italien und Griechenland schalteten sich Zuschauer zu und freuten sich über die Grüße.“ „Ein Live-Konzert ist immer schöner und lebendiger“, räumte Peter Behrens ein, „aber ich freue mich, dass wir mit dem Livestream eine Möglichkeit gefunden haben, uns wieder mal in ei­nem Konzert zu präsentieren.“

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