Detailliertes Sammelkonzept in Milte
Christbäume für Patenschule in Kenia

Milte -

In Milte werden am 16. Januar ausgediente Christbäume eingesammelt. Der Erlös der Aktion ist für die Arbeit des Vereins „Schulen für Kenya“ bestimmt.

Freitag, 08.01.2021, 09:14 Uhr aktualisiert: 08.01.2021, 15:04 Uhr
Die Urzelle der Don-Bosco-High-School ist ziemlich marode, zugleich von Termiten zerfressen und sanierungsbedürftig.
Die Urzelle der Don-Bosco-High-School ist ziemlich marode, zugleich von Termiten zerfressen und sanierungsbedürftig. Foto: privat

Viel Mühe und intensive Planungsarbeit haben die Organisatoren des Vereins „Schulen für Kenya“ investiert, um unter den aktuellen Corona-Schutzbedingungen die Aktion „Christbäume für Kenia“ auch in diesem Jahr anbieten zu können. Das detaillierte Konzept sieht weniger Helfer, eine kontaktlose Spendenübergabe, kein gemeinsames Treffen aller Helfer, Einsatz von Desinfektionsmittel sowie die Ablage der Bäume durch die Bürger vor ihren Häusern vor.

Ziel der Planungen ist es, die Sammel-Aktion am Samstag, 16. Januar, ab 9 Uhr im Ort und den Bauerschaften abzuhalten, um mit dem Erlös die Patenschule in Kenia unterstützen zu können. „Auch in Kenia wütet das Virus und hat zu deutlichen Einschränkungen im Schulbetrieb und im öffentlichen Leben geführt. Parallel hat ganz Ostafrika seit Monaten mit einer Heuschreckenplage zu kämpfen, was zu Lebensmittelknappheit und steigenden Preisen führt“, heißt es in einem Bericht. Die Aktion jetzt ausfallen zu lassen, würde bedeuten, die Situation an der Don-Bosco-High-School in Ndumberi in Zentralkenia, weiter zu verschärfen. Im vergangenen Jahr wurden von der dortigen Schulbehörde geforderte Maßnahmen wie die Anschaffung eines weiteren Wassertanks und die Installation zusätzlicher Waschbecken umgesetzt. Mit den Mitteln aus der diesjährigen Sammlung muss das letzte „semi permanente“ Gebäude an der Schule durch einen Steinbau ersetzt werden. Das Gebäude, die Urzelle der Schule, beherbergt aktuell die Verwaltung, das Direktorat sowie einen Schlafsaal für die Schülerinnen. In der über 25 Jahre alten Kon­struktion aus Holz und Wellblech haben sich mittlerweile Termiten eingenistet, die durch ihre Aktivitäten die Stabilität des gesamten Gebäudes gefährden. Bekämpfungsversuche waren wirkungslos, zumal der Einsatz starker chemischer Pestizide nicht möglich ist, ohne die Gesundheit der Bewohner zu gefährden.

Schulleiterin, Sister Maria Breta Ogbozor, und der Vorstand von „Schulen für Kenya“ stehen bereits in engem Austausch. So sollen die Wünsche und Anforderungen der Schülerinnen, der Schulleitung und der Lehrer zeitnah in konkrete Planungen für den Neubau des Gebäudes umgesetzt werden.

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