Friseurmeister am Limit
Notruf aus dem Lockdown

Warendorf -

Sollte der Lockdown und damit das Berufsverbot für Friseure über den 15. Februar hinausgehen, geht es um seine Existenz. Wie Friseurmeister Burhan Sari, der erst im vergangenen Jahr seinen Salon „HairBanging“ an der Oststraße eröffnete, geht es vielen seiner Kollegen. Ein Notruf aus dem Lockdown. Von Joachim Edler
Montag, 01.02.2021, 18:31 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.02.2021, 18:31 Uhr
Es wächst und wächst und wächst – mindestens bis zum 14. Februar. Man könne ja nicht immer Mütze tragen, sagt Friseurmeister Burhan Sari und gibt deshalb im Internet Tipps, zum Bändigen der Lockdown-Matte.
Es wächst und wächst und wächst – mindestens bis zum 14. Februar. Man könne ja nicht immer Mütze tragen, sagt Friseurmeister Burhan Sari und gibt deshalb im Internet Tipps, zum Bändigen der Lockdown-Matte. Foto: Edler

Finanziell sei er am Limit, sagt Friseurmeister Burhan Sari. „Ich habe Hartz IV beantragt, um meine Miete zahlen zu können.“ Sollte der Lockdown und damit das Berufsverbot für Friseure über den 15. Februar hinausgehen, gehe es um seine Existenz. Und wie Burhan Sari, der erst im vergangenen Jahr seinen Salon „HairBanging“ an der Oststraße eröffnete, gehe es vielen seiner Kollegen. Für seine drei Mitarbeiter habe er Kurzarbeitergeld beantragt – das aber hinten und vorne nicht reiche.

Es dauere einfach zu lang, beklagt der Friseurmeister, bis Corona-Hilfen ankommen – und dann kompensierten sie nur einen kleinen Teil der Umsatzeinbußen. „Unsere Branche wird da oben gar nicht gehört“, moniert er. Und mit „da oben“ meint er die Politik: „Wir werden abgehängt und vergessen.“

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