Gymnasium Laurentianum
Chancen der Digitalisierung auch nach Lockdown nutzen

Warendorf -

Auch nach dem Ende des Lockdowns will das Gymnasium Laurentianum die Vorteile der Digitalisierung nutzen. Unter der dem Motto „Erweiterung des Handwerkszeugs zum digitalen Lehren“ bekamen nun die 85 Kolleginnen und Kollegen des Laurentianums einen Tag lang die Möglichkeit individuell Schwerpunkte in diesen Bereichen zu setzen.

Donnerstag, 04.02.2021, 07:12 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 13:42 Uhr
Ein gewinnbringender Fortbildungstag zu hochaktuellen Themen rund um das digitale Lernen und das Lernen auf Distanz fand jetzt am Gymnasium Laurentianum statt.
Ein gewinnbringender Fortbildungstag zu hochaktuellen Themen rund um das digitale Lernen und das Lernen auf Distanz fand jetzt am Gymnasium Laurentianum statt. Foto: Laurentianum

Deutschland ist weiterhin im Lockdown – auch am Gymnasium Laurentianum wird seit Dezember ausschließlich auf Distanz gelernt. Anders als im Frühjahr 2020 kam das digitale Lernen diesmal nicht überraschend, weshalb nun kollegiumsübergreifend nach einem im Sommer erstellten Konzept gearbeitet wird. Begleitet wurde die Erstellung des Konzeptes von kontinuierlichen Fortbildungsangeboten durch zwei beim Kompetenzteam tätigen Kollegen des Hauses. Neben der kollegiumsinternen Entwicklung kam große Unterstützung durch die Stadt, die eine große Zahl von iPads zur Unterstützung des Lernens auf Distanz bereitstellte.

Die intensiven Vorbereitungen haben sich ausgezahlt, wie zahlreichen Eltern- und Schülerrückmeldungen zu entnehmen ist. „Mit dem Beginn des Distanzunterrichts haben sie unsere Tochter nicht nur aus der Netflix-Umlaufbahn gerettet“, schreibt eine Mutter und fasst ihren Eindruck der letzten Wochen mit „Gute Führung, engagierte Kollegen und jede Menge Hilfe und Unterstützung unter den Lehrern und zwischen Lehrern und Schülern“ zusammen.

Da nun sehr vieles besser und vieles gut klappt, war es genau der richtige Zeitpunkt, einen Moment inne zu halten, die vergangenen Wochen im Hinblick auf weitere Verbesserungsmöglichkeiten zu reflektieren und die dafür notwendigen Fortbildungen direkt anzugehen.

Das Angebot der Firma „Fobizz“, auf Grundlage eines Pools von über 50 Angeboten zu Fortbildungsthemen wie Medienkompetenz und Digitalisierung zu wählen, kam hier sehr gelegen. Unter dem Motto „Erweiterung des Handwerkszeugs zum digitalen Lehren“ bekamen die 85 Kolleginnen und Kollegen des Laurentianums einen Tag lang die Möglichkeit, individuell Schwerpunkte in diesen Bereichen zu setzen.

Insgesamt wurden im Rahmen des Fortbildungstages vom Kollegium 250 Fortbildungen online besucht und mit einem Zertifikat abgeschlossen.

Als Folge der Fortbildung erhofft sich der kommissarische Schulleiter, Malte Prigge, neben der weiteren Verbesserung des aktuellen Lernens auf Distanz, vor allem auch eine Auswirkung auf die Mediennutzung für die Zeit nach dem Lockdown. Präsenz, so Prigge, sei das Fundament schulischen Lernens und solle zukünftig durch den Einsatz digitaler Lernwerkzeuge sinnvoll ergänzt und bereichert werden.

Das Gymnasium Laurentianum verfolgt schon länger den Ansatz, unter Digitalisierung nicht einfach die Anschaffung digitaler Endgeräte zu verstehen, sondern stellt sich immer wieder die Frage, wie ein sinnvoller Einsatz der Hardware möglich ist. Gerade als Ganztagsschule, an der Lernen vor allem in der Schule stattfindet, ist mobiles, ortsunabhängiges Lernen für die Phasen der Lernzeiten mit besonders vielen Chancen verbunden, da die individuelle Organisation des Lernens und die Kommunikation mit den betreuenden Fachlehrerinnen und Fachlehrern viel einfacher wird. Diese Chancen möchte man am Laurentianum sinnvoll nutzen.

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