Junge Union diskutiert über die Zukunft der CDU
Diskussion mit Kandidaten

Warendorf -

Welche Rolle die CDU eigentlich noch für junge Menschen in der Gesellschaft hat, darüber wollte die Junge Union Warendorf diskutieren. Und das taten sie auch – ganz modern auf digitalem Wege. Die drei Kandidaten um die Nachfolge des heimischen Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker standen Rede und Antwort.

Mittwoch, 17.02.2021, 17:30 Uhr
Die JU fühlte Henning Rehbaum (r.o.), Markus Höner und Katrin Schulze Zurmussen digital auf den Zahn: auch mit kritischen Fragen.
Die JU fühlte Henning Rehbaum (r.o.), Markus Höner und Katrin Schulze Zurmussen digital auf den Zahn: auch mit kritischen Fragen.

CDU im Bund, Land und vor Ort – wo geht’s hin?“ – unter diesem Motto diskutierte die Junge Union (JU) Warendorf vergangene Woche mit Katrin Schulze Zurmussen, Henning Rehbaum und Markus Höner. Die drei bewerben sich in der CDU um die Nachfolge des heimischen Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker .

„Uns als JU war es wichtig, endlich mal nicht über die Corona-Pandemie oder das Schneechaos hier vor Ort, sondern darüber zu diskutieren, welche Rolle die CDU für uns junge Menschen in der Gesellschaft eigentlich noch hat“, sagt die JU-Vorsitzende Marija Ruzhitskaya . In 120 Minuten beleuchtete die JU die Themen CDU im Kreis Warendorf, Bildung und Jugend sowie Umwelt und Verkehr. Dabei wurden kritische Fragen nicht ausgelassen, sodass sich die potenziellen Bundespolitiker unter anderem auch zur B64 n äußern mussten. Auch wenn, nach Meinung der Teilnehmer, die CDU nach wie vor die einzige Volkspartei der Mitte ist – um weiterhin junge Menschen für die Ziele der Partei zu begeistern, brauche es innovative Formate zum Mitmachen und eine lebendige Diskussionskultur.

„Dass CDU und JU das können, haben wir mit der Veranstaltung bewiesen: Über 50 Zuschauer waren zugeschaltet, teilweise erreichten uns Fotos von Familien die gemeinsam den Stream schauten“, sagt Tobias Vinke, der die Diskussionsrunde mit Marija Ruzhitskaya moderierte. Die Veranstaltung war interaktiv gestaltet, sodass kontinuierlich Zuschauerfragen live gestellt wurden.

„Am Ende hatten wir noch so viele Wortmeldungen, dass wir noch weitere zwei Stunden hätten diskutieren können.

Tobias Vinke

„Am Ende hatten wir noch so viele Wortmeldungen, dass wir noch weitere zwei Stunden hätten diskutieren können“, ergänzt Vinke.

Mit aktiven JUlern aus dem kompletten Stadtverband gelang es trotz des plötzlichen Wintereinbruchs und der geltenden Kontaktbeschränkungen, gemeinsam die Veranstaltung auf die Beine zu stellen und vielen Politikinteressierten einen kurzweiligen Abend zu bereiten. „Es hat sich fast so angefühlt, wie bei einer richtigen Podiumsdiskussion. Die JU hat damit ein neues, digitales Format ins Leben gerufen und gezeigt, dass wir als CDU gut für die Zukunft aufgestellt sind“, lobt Ulla Kindler als CDU-Stadtverbandsvorsitzende die digitale Diskussionsrunde.

Eines der drängendsten Themen für Warendorf wurde an dem Abend live demonstriert: Während die drei Kandidaten aus Albersloh, Beckum und Everswinkel gestochen scharf zugeschaltet waren, hatten die JU-Vertreter im Scala Filmtheater – von dort wurde die Veranstaltung live ins Internet gestreamt – mit Unschärfe zu kämpfen. „Glasfaser bis zur Filmrolle? Darauf warten wir sehnsüchtig“, findet Kino-Chef Johannes Austermann, „Mit der Anzahl der zugeschalteten Zuschauer hätten wir den oberen Kinoraum füllen können: Ich hoffe, dass wir das auch bald wieder offline tun dürfen und hab mich gefreut, dass mit der Veranstaltung etwas Leben ins Kino kam“, fasst Austermann zusammen.

Mit der Anzahl der zugeschalteten Zuschauer hätten wir den oberen Kinoraum füllen können.

Johannes Austermann, Inhaber Scala-Filmtheater

Die Entscheidung, wer für die CDU bei der Bundestagswahl für den Wahlkreis Warendorf kandidiert wird sich nach dem Ende des Lockdowns entscheiden. Die JU ist überzeugt: „Wir haben drei starke Kandidaten, von denen jeder einzelne den Kreis Warendorf auf seine Art und Weise gut vertreten wird. Als junger Mensch motiviert dies ungemein, weiterhin aktiv in der Kommunalpolitik zu sein.“, so Ruzhitskaya.

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