Perspektivlosigkeit enttäuscht Gastronomen und Hoteliers
Noch immer nur Essen „to go“

Warendorf -

Sie hatten auf Dienstag gehofft. Doch die Ministerrunde bei Bundeswirtschaftsminister Altmaier brachte für Gastronomen und Hoteliers nichts Neues. Die Sorgen wachsen weiter. Von Rebecca Lek
Mittwoch, 17.02.2021, 19:30 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.02.2021, 19:30 Uhr
Endlich wieder im Restaurant sitzen und lecker schlemmen. Darauf freuen sich nicht nur die Gäste sondern auch die Inhaber. Denn die Einnahmen werden dringeng benötigt.
Endlich wieder im Restaurant sitzen und lecker schlemmen. Darauf freuen sich nicht nur die Gäste sondern auch die Inhaber. Denn die Einnahmen werden dringeng benötigt. Foto: Ichiban Sushi-Grill-Restaurant
Anfang März dürfen Friseure wieder die Türen öffnen, Gastronomie und Hotellerie bleiben jedoch weiterhin geschlossen. Diese Branche war bislang bei den Ministerkonferenzen kein Schwerpunktthema. Wie es weitergehen soll, steht noch in den Sternen. Auch der Wirtschaftsgipfel am Dienstag schaffte aus Sicht der Betroffenen keine Abhilfe. Öffnungsperspektiven gab es nicht, erst nach der nächsten Ministerkonferenz könnten konkrete Schritte für das Ende des Lockdowns vereinbart werden, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nach dem Gipfel. Weiter hohe Zahl existenzbedrohter Betriebe Doch die Branche kämpft um ihre Existenz. „Wir befürchten, dass ein Drittel die Corona-Pandemie nicht überleben wird. Die Zahl derer, die sich in ihrer Existenz bedroht fühlen, bleibt auf hohem Niveau. Hier liegen wir bei gut zwei Dritteln“, berichtet Thorsten Hellwig, Pressesprecher des Dehoga Nordrhein-Westfalen e.V.. „Lange darf das nicht mehr andauern“, betont auch Thomas Wörmann, Inhaber der Kultkneipe „Zur Sonne“. Aus eigenen Kräften zu überleben, sei derzeit chancenlos. Das Überleben werde durch Ersparnisse und staatliche Hilfen gesichert. „Der Umsatzausgleich für November und Dezember hat das Jahr gerettet. Mit der Überbrückungshilfe III kommen wir jedoch nicht weiter. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes“, findet Falk Roerkohl, Inhaber des „Alten Gasthaus Wiese“.
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