Josephs-Hospital nimmt Stellung
Auf Grundlage der Verordnung gehandelt

Warendorf -

Kuratorium und Vorstand des Josephs-Hospitals verwahren sich gegen ihrer Ansicht nach falsche Behauptungen der „Linken“ zu „Impfdrängelei“.

Montag, 22.02.2021, 16:54 Uhr aktualisiert: 23.02.2021, 12:12 Uhr
Vorstand und Kuratorium weisen Vorwürfe der „Linken“ als teilweise falsch zurück.  
Vorstand und Kuratorium weisen Vorwürfe der „Linken“ als teilweise falsch zurück.   Foto: Edler

Kuratorium und Vorstand der Stiftung Josephs-Hospital reagierten am Montag auf Vorwürfe der „Linken“ im Zusammenhang mit Corona-Schutzimpfungen im Haus.

Das Hospital sei eine unabhängige und gemeinnützige Stiftung, „die ausschließlich den Menschen in der Region und ihren Beschäftigten verpflichtet ist“. Als Kuratorium und Vorstand sei man „stolz auf das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kampf gegen die Pandemie. Wir werden es nicht zulassen, dass unser Haus oder unser Vorstand aus parteipolitischen Gründen diskreditiert werden“.

Die von Sarah Saure von der Partei „ Die Linke “ erhobenen – undifferenzierten und teilweise falschen – Vorwürfe zur „Impfdrängelei“ hätten für Unsicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern und auch bei den Beschäftigten gesorgt.

Verunsicherung bei Bürgern und Beschäftigten

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir – anders als die weiteren Krankenhäuser im Kreis – bereits Mitte Januar ausnahmslos alle 232 impfwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der höchsten Gefährdungskategorie impfen konnten. Die Menge des uns gelieferten Impfstoffs und unsere sehr gründliche Vorbereitung und Logistik haben es darüber hinaus ermöglicht, weitere 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zweithöchsten Gefährdungskategorie zu impfen.

Das sind in Summe deutlich mehr als die Hälfte unserer impfwilligen Beschäftigten. Wir hatten wie alle Krankenhäuser zu keiner Zeit Einfluss auf die Liefertermine, Mengen und Arten der uns zur Verfügung gestellten Impfstoffe“, so das Schreiben.

Wir hatten wie alle Krankenhäuser zu keiner Zeit Einfluss auf die Liefertermine, Mengen und Arten der Impfstoffe.

Vorstand und Kuratorium

Auf Grundlage der gesetzlichen Impfverordnung und mit dem Ziel, die Handlungsfähigkeit der systemrelevanten Krankenhäuser zu sichern, seien die Mitglieder des Corona-Krisenstabes ebenfalls in die zweithöchste Gefährdungskategorie eingestuft worden. Als Kuratorium begrüße man diese Vorgehensweise und betrachte die Entscheidung, „auch unseren Vorstand in zweiter Priorität zu impfen, als verantwortungsvoll und richtig“. Selbstverständlich seien die Mitglieder des Kuratoriums nicht geimpft.

Donnerstag und Freitag werde es im Haus weitere Impfungen geben. „Wir gehen davon aus, zum Ende der Woche dann alle Beschäftigten mit unmittelbarem Kontakt zu Patientinnen und Patienten geimpft zu haben. Im Anschluss werden die Beschäftigten der Verwaltung und der anderen patientenfernen Bereiche geimpft.“

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