Strohbücker und Otte haben Pläne für eine Eventhalle
Zwei Bewerber – ein Ziel

Warendorf -

Nach Festwirt Frank Strohbücker aus Everswinkel hat jetzt auch Frank Otte (Nova-Events aus Versmold) Pläne für eine Eventhalle in Warendorf eingereicht. Die Stadt wird in Kürze Gespräche mit beiden Interessenten führen.

Dienstag, 23.02.2021, 16:04 Uhr aktualisiert: 24.02.2021, 12:44 Uhr
Investor und Betreiber Frank Strohbücker hat der Stadt Warendorf sein Konzept von einer Eventhalle vorgestellt. Was noch fehlt, ist ein geeignetes Grundstück.
Investor und Betreiber Frank Strohbücker hat der Stadt Warendorf sein Konzept von einer Eventhalle vorgestellt. Was noch fehlt, ist ein geeignetes Grundstück. Foto: Strohbücker

Gleich zwei Konzepte für den Bau einer Mehrzweckhalle in der Kreisstadt liegen der Stadt vor. Nach Festwirt Frank Strohbücker aus Everswinkel hat jetzt auch Frank Otte (Nova-Events aus Versmold) Pläne eingereicht. Die Stadt wird in Kürze Gespräche mit beiden Interessenten führen.

Beide Veranstaltungsmanager sind in der Region eine feste Größe. Beide beschäftigen sich bereits seit längerem mit dem Thema, das aber erst seitdem bekannt wurde, dass die Kreienbaum Sports- und Eventhalle für Veranstaltungen nicht mehr zur Verfügung steht, richtig an Fahrt aufgenommen hat. Beide Konzepte haben ihren Charme, unterscheiden sich aber dadurch, dass Frank Strohbücker eine hochwertige Zelt-Konstruktion mit Dämm- und Lärmschutz errichten möchte.

Sein Mitbewerber Frank Otte setzt gleich auf massive Bauweise in Metallbaukonstruktion. Beide planen eine zweckmäßige Halle mit Nebengebäuden, variierbar je nach Veranstaltung (Karneval, Vereinsaktivitäten, Abibälle, Betriebsfeste, Hochzeiten, Messen, Gewerbeschauen, Kongresse, Konzerte und ähnliches) für bis zu 1400 Gäste.

Beide Konzepte fußen darauf, dass die Stadt ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellt. Strohbücker: „Und zwar eines, wo nicht die Gefahr besteht, dass ein Nachbar wegen Lärmbelästigung klagt. Der Stadt entstehen keine Kosten wie seinerzeit beim Bürgerhof“, versichert der Festwirt, der das Projekt nicht nur selbst betreiben, sondern auch als finanziell selbst stemmen will.

Frank Otte verrät, dass ein Investor hinter seinem Konzept steht und die Stadt auch hier kein finanzielles Risiko eingehe. Sein Konzept sieht eine feste Veranstaltungshalle (Metallbau) mit Hubbühne, Tribüne und variabler Deckenhöhe (aus sechs werden drei Meter) vor sowie eine zweite, kleinere Halle für zum Beispiel Hochzeiten. Die große Halle sei so konzipiert, dass sie – sollte sie als Veranstaltungshalle nicht mehr benötigt werden – als Industriehalle (Lager mit Hochregalen) genutzt werden kann. Sogar Mähdrescher könnten präsentiert werden, sagt der Eventmanager mit Blick auf einen Hersteller und einen seiner Kunden in der Region. Otte unterstreicht: „Die Halle ist kein blauer Dunst wie seinerzeit der Bürgerhof.“

Auch Frank Strohbücker steht Gewehr bei Fuß als Partner für Stadt, Vereine und Privatleute. Dreh- und Angelpunkt sei jetzt der Standort. Er glaubt nicht, dass eine Eventhalle auf der Emsinsel etabliert werden kann. Die Gefahr der Lärmbelästigung in der Altstadt sei viel zu groß, meint der Festwirt und wirbt noch einmal für sein Konzept, das keine „billige Zeltstadt“ sei, sondern eine hochwertige Mehrzweckhalle mit Betonboden, die sich schalltechnisch von einer festen Metallbauweise nicht unterscheide: „Das ist kein normales Zelt. Es gibt ein Eingangsfoyer mit Garderobe und Sanitäranlagen, VIP-Raum, Longdrink-Bar. Je nach Veranstaltung sehr flexibel zu händeln und erweiterbar.“

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