Bier und Brot statt Kirmes und Kunstmarkt
Krüßing kulinarisch

Freckenhorst -

Ivone und Ludger Reeken, die in ihrer Freckenhorster Backstube nach alten, eigenen Hausrezepten backen und eigentlich das Café auf dem coronabedingt abgesagten Kunstmarkt betrieben hätten, musste Achim Hensdiek nicht lange überreden, eigens zu Krüßing ein Brot zu backen.

Dienstag, 06.04.2021, 05:52 Uhr aktualisiert: 06.04.2021, 06:01 Uhr
Ludger und Ivone Reeken (Mitte) stellten am Gründonnerstag gemeinsam mit Achim Hensdiek, Doris Kaiser und Werner Brunsmann die Krüßing-Kruste vor. Sie passt zum Krüßing-Bräu, das am gleichen Tag bei Pott‘s abgefüllt wurde (Foto rechts).
Ludger und Ivone Reeken (Mitte) stellten am Gründonnerstag gemeinsam mit Achim Hensdiek, Doris Kaiser und Werner Brunsmann die Krüßing-Kruste vor. Sie passt zum Krüßing-Bräu, das am gleichen Tag bei Pott‘s abgefüllt wurde (Foto rechts). Foto: Joke Brocker

Ganz sang- und klanglos wollten die Mitglieder des Arbeitskreises Kultur und Tourismus das Krüßingfest nach der Absage von Kirmes und Kunstmarkt nicht verstreichen lassen. Und so wurde Achim Hensdiek hellhörig, als er am Rande eines Gespräches in Warendorf, bei dem es um die im Laufe des Jahres geplanten kirchlichen Veranstaltungen ging, hörte, dass Bäckermeister Josef Dreischulte von einem Brot erzählte, das anlässlich der Hansetage in Warendorf gebacken worden war.

Ivone und Ludger Reeken , die in ihrer Freckenhorster Backstube nach alten, eigenen Hausrezepten backen und eigentlich das Café auf dem coronabedingt abgesagten Kunstmarkt betrieben hätten, musste Hensdiek nicht lange überreden, eigens zu Krüßing ein Brot zu backen.

Bei der schmackhaften „Krüßing-Kruste,“ handelt es sich um ein 500 Gramm schweres Bierbrot. Das Weizenmischbrot sei ein reines Sauerteigbrot, erläuterte Ludger Reeken, als er Mitgliedern des Arbeitskreises am Gründonnerstag eine Kostprobe des knusprigen Brotes servierte. Es passe hervorragend zum Krüßing-Bräu, das der Hoetmarer Martin Zäh gebraut hat.

Das obergärige Bier mit hohem Hopfenanteil, der für eine fruchtige Note sorgt, ist am Gründonnerstag in der Pott‘s Brauerei in Oelde abgefüllt worden.

Martin Zäh und auf dem Etikett der Flaschen auch der Arbeitskreis Kultur und Tourismus weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich um ein naturtrübes Bier handele, bei dem sich ein Bodensatz bilde. Dieser sei ausdrücklich erwünscht. Für den besten Genuss müsse einfach das letzte Drittel in der Flasche leicht geschüttelt werden. „Wie beim Hefeweizen“, bemerkte Zäh. Der Alkoholgehalt des Bieres liege bei 5,4 Prozent und es sei bis Anfang 2022 haltbar, sofern es kühl und dunkel gelagert werde. Binnen einer knappen Dreiviertelstunde waren am Donnerstag 650 Liter in Flaschen abgefüllt und auf 80 Kisten verteilt.

„Krüßing-Kruste“ und Krüßing-Bräu sind ab 26. April in der Konditorei von Ivone und Ludger Reeken an der Industriestraße erhältlich.

Das Bier kann zudem bei Achim Hensdiek unter achim.hensdiek@fc-knappen oder Werner Brunsmann unter werner@familiebrunsmann.de vorbestellt werden. Erhältlich sind Kisten à 24 Flaschen, Sechser- und Dreier-Packs, aber auch einzelne Flaschen.

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