Aktionswoche Maria 2.0
Thesenpfad auf dem Kirchplatz

Warendorf -

Kreativität ist gefragt bei der Umsetzung von Aktionen unter dem aktuellen Coronaschutzmaßnahmen. Das biblische Motto „Seht, ich mache alles neu!“ ist für alle sichtbar auf dem Kirchplatz von St. Marien und auch in Gottesdiensten und Donnerstagsgebeten. Als Vorbild diente der Reformator Martin Luther: Mit einem Thesenpfad, angeschlagen an den Bäumen, macht sich die Warendorfer Reformbewegung Maria 2.0 und die KFD auf dem Vorplatz der Marienkirche für Veränderungen in der katholischen Kirche stark.

Sonntag, 02.05.2021, 19:14 Uhr aktualisiert: 02.05.2021, 19:20 Uhr
Kreativität ist gefragt bei der Umsetzung von Aktionen unter dem aktuellen Coronaschutzmaßnahmen. Das biblische Motto „Seht, ich mache alles neu!“ ist für alle sichtbar auf dem Marien-Kirchplatz.
Kreativität ist gefragt bei der Umsetzung von Aktionen unter dem aktuellen Coronaschutzmaßnahmen. Das biblische Motto „Seht, ich mache alles neu!“ ist für alle sichtbar auf dem Marien-Kirchplatz. Foto: Joachim Edler

Die katholische Reformbewegung „Maria 2.0“ hat am Wochenende auch in Warendorf mit Mahnwachen vor den Gotteshäusern die Aktionswoche unter dem Leitspruch aus dem Buch der Offenbarung „Seht, ich mache alles neu“ eingeläutet. Als Vorbild diente der Reformator Martin Luther : Mit einem Thesenpfad, angeschlagen an den Bäumen, macht sich die Warendorfer Reformbewegung Maria 2.0 und die KFD auf dem Vorplatz der Marienkirche für Veränderungen in der katholischen Kirche stark.

Kreativität ist gefragt bei der Umsetzung von Aktionen unter dem aktuellen Coronaschutzmaßnahmen. Das biblische Motto „Seht, ich mache alles neu!“ ist für alle sichtbar auf dem Kirchplatz von St. Marien und auch in Gottesdiensten und Donnerstagsgebeten.

Die Bewegung Maria 2.0 tritt für Reformen in der katholischen Kirche ein. Sie ist eine bundesweit vernetzte Graswurzelbewegung. Zahlreiche Maria 2.0-Gruppen, auch innerhalb des KFD-Diözesanverbandes Münster, machen seit dem Kirchenstreik im Mai 2019 immer wieder mit unterschiedlichen Aktionen in Kirchengemeinden und im Bistum auf ihre Forderungen aufmerksam.

Die aktuelle Aktionswoche findet passend ihren Abschluss in Segensfeiern für Liebende am 10. Mai. Denn neben dem Engagement für eine geschlechtergerechte Kirche und der Aufklärung der Missbrauchsfälle fordern die Reformbewegung Maria 2.0 und die Katholische Frauengemeinschaft im Bistum Münster eine wertschätzende Haltung gegenüber selbstbestimmter, achtsamer Sexualität. Am Donnerstag, 6. Mai, wird deshalb um 19 Uhr zu einem außerordentlichen Donnerstagsgebet in die Marienkirche eingeladen. Und am 10. Mai um 19.30 Uhr ist in der Marienkirche ein Segnungsgottesdienst für Liebende.

Wie berichtet hatten der Warendorfer Pfarrer Peter Lenfers und einige Seelsorger seiner Gemeinde gegen ein Dekret aus dem Vatikan protestiert, in dem es heißt, dass homosexuellen Paaren weiterhin der kirchliche Segen verweigert werden soll. Aus Protest wehte eine Regenbogenfahne am Kirchenportal.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7946103?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Nachrichten-Ticker