So., 10.02.2019

In den Berlinale-Filmen des Wochenendes ging es wenig zimperlich zu Horror-Groteske lässt Kritiker zetern

Hauptdarsteller Jonas Dassler, Anfang zwanzig erst und gewiss kein hässlicher Mensch, verwandelt sich in dem Film von Star-Regisseur Fatih Akin in den schiefgesichtigen Frauenmörder Honka. Der Film legt Abgründe offen. Für einen Preis kommt er aber wohl nicht in Frage.

Berlin - Die Zeit der Nettigkeiten ist vorbei, keine Frage. Tröstete der Eröffnungsfilm „The Kindness of Strangers“ am Donnerstag noch mit einer klebrigen Dosis Vergebungskitsch über die Schrecken der Welt hinweg, stand das Wochenende der 69. Berlinale längst wieder im Zeichen der üblichen Festivalthemen: Mord, Missbrauch und Stalinismus. Von unseremMitarbeiterGian-Philip Andreas

Sa., 09.02.2019

Ausstellung auf der Zielgeraden Erwachen aus brisanten Träumen

Friederike Fast und Dr. Thomas Schriefers haben die Ausstellungen in Herford und Ahlen konzipiert. Zu ihrer großen Freude ist es ihnen gelungen, die überdimensionale Leinwand Robert Delaunays zur Pariser Weltausstellung im Museum Marta zeigen zu können.

Ahlen / Herford - Auf den heutigen Weltausstellungen führt die Bildende Kunst eher ein Schattendasein. Das war einmal anders, wie die Ausstellung „Brisante Träume“, die im Untertitel nicht von ungefähr den Zusatz „Die Kunst der Weltausstellung“ führt, im Kunstmuseum Ahlen und im Museum Marta in Herford deutlich macht. Nach viermonatiger Dauer geht die Präsentation am Sonntag an beiden Spielorten zu Ende. Von Dierk Hartleb


Fr., 08.02.2019

100 Jahre Münster-Musik: Ute Lemper erinnert sich an prägende Jahre „Schubert war nicht so mein Ding“

Ute Lemper zählt zu den bekanntesten Sängerinnen und Bühnenakteurinnen, die die Stadt Münster hervorgebracht hat. Sie lebt in New York, pflegt aber familiäre und zuletzt auch wieder engere kulturelle Kontakte in ihre Heimatstadt.

Münster - Münsters Sinfonieorchester, die Musikhochschule und die Westfälische Schule für Musik feiern in diesem Jahr gemeinsam das 100-jährige Bestehen. In einer Serie blicken Musiker, Dirigenten und Schauspieler mit Wurzeln oder prägenden Eindrücken in der Westfalenmetropole auf ihre Erfahrungen mit der Musik- und Bühnenwelt der Stadt zurück. Heute: Ute Lemper. Von Martin Kalitschke


Mi., 06.02.2019

Manfred Lütz: Kirchenkrise, Jammer und Perspektivwechsel „Der Fachmann für das Kurze“

Umringt von Lesern: Manfred Lütz signierte nach der Lesung im Kleinen Haus sein bei Herder erschienenes Buch „Der Skandal der Skandale“ über „Die geheime Geschichte des Christentums“.

Münster - Manfred Lütz (64) treibt vieles um. Das ewige Jammern oder die „programmierte Frustration“ in der Kirche. Eine Christenheit, die sich im öffentlichen Disput fast immer im Rückwärtsgang befindet. Das ist nichts für den ratternden Rheinländer, Psychiater, Chefarzt, Vatikanberater und Bestsellerautor, der auf Einladung von Weverinck-Management im Theater Münster eineinviertel Stunden am Stück dozierte. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Mi., 06.02.2019

Menschen im Münsterland wählten Kulturgüter für eine digitale „Arche“ aus Vom Mischpult bis zum Grubenpferd

Dieses analoge Mischpult, zu finden im Rock’n’Popmuseum Gronau, stammt aus dem legendären Aufnahmestudio der deutschen Avantgarde-Band „Can“ in Köln-Weilerswist. Das Tonstudio wurde 1971 in einem ehemaligen Kinosaal in Betrieb genommen.

Münsterland - In Ibbenbüren ist es der Dampfhaspel aus dem Bergbau geworden, in Borken die traditionelle Maitremsenfeier, in Ahlen ein Hochrad und in Münster ein Grubenpferd: Diese und 25 weitere Kulturgüter – Objekte, Gebäude, Ideen und Bräuche – haben Museumsbesucher bei einer Münsterland-weiten Mitmach-Aktion als bewahrenswert ausgewählt. Von unseremRedaktionsmitgliedPetra Noppeney


Di., 05.02.2019

Stadt muss voraussichtlich 80 Millionen Euro in die Hand nehmen Marode vom Kabel bis zur Kasse

Von außen betrachtet ist das Theater Osnabrück, das 1909 vollendet wurde, ein schmuckes Jugendstil-Gebäude. Doch beengte Raumverhältnisse und eine veraltete Technik zwingen die Osnabrücker Stadtväter nun zur Totalsanierung.

Münster/Osnabrück - Sanierung oder Neubau? Diese Frage stellt sich offenbar auch in Osnabrück, wo der Rat der Stadt in den nächsten Wochen endgültig über ein 80-Millionen-Euro-Projekt entscheiden muss. Es geht darum, das Theater am Domhof kernzusanieren und damit für die nächsten 25 bis 30 Jahre bespielbar zu halten. Baubeginn soll 2024 sein. Der Wiedereinzug ist für 2027 geplant. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Mo., 04.02.2019

„Teufels Küche“ im Kinder- und Jugendtheater Rabatz zwischen Töpfen und Pfannen

Die Akteure Hyunjung Kim, Walison Lenon de Oliveira Souza und Jiwon Na (v.l.) agieren durchaus geräuschvoll in der Küche.

Münster - Der Teufel ist ein Küchenchef. Und ein Tollpatsch dazu: Wenn Rose Lohmann den Diabolus spielt, stapft sie wie eine Mischung aus Laurel und Hardy zwischen den Töpfen und Pfannen herum. Und wenn etwas schiefläuft, kriegt der Höllenknabe Wutausbrüche, die denen von Donald Duck ähneln. Die Laute, die er dabei macht, sind jenen des cholerischen Enterichs gar nicht mal unähnlich. Von unseremMitarbeiterArndt Zinkant


So., 03.02.2019

Werkschau „De Stijl in den Niederlanden“ im Heinrich-Neuy-Bauhaus-Museum „Eine Linie ist fast ein Kunstwerk für sich“

Das formschöne Modell des Rietveld-Schröder-Hauses in Utrecht ist eines der vielen Exponate der Ausstellung „De Stijl in den Niederlanden“ im Bauhaus-Museum in Steinfurt-Borghorst.

Steinfurt-Borghorst - Das Heinrich-Neuy-Bauhaus-Museum in Steinfurt-Borghorst setzt zum Gedenken an die Gründung des Bauhauses vor 100 Jahren insgesamt vier Ausstellungsakzente. Nach der ersten Präsentation mit Stühlen aus der Löffler-Collection gewährt nun die zweite Schau einen Überblick über die Künstlervereinigung „De Stijl“ in den Niederlanden. Sie räumte Ordnung und Form einen höheren Stellenwert ein. Von Axel Roll


So., 03.02.2019

Fantastisch surreal: Theo Fransz’ „Co-Starring“ vom Jungen Theater im U 2 Höhen und Tiefen der Pubertät

Der Kuschelhase des Jungen ist passé. Ab sofort wird „Co“ zum „Mittelpunkt des Universums“. Die Herausforderungen, die die Pubertät an den Heranwachsenden stellt, sind nämlich gewaltig.

Münster - Ein junger Mann in buntem Glitzer-Jackett steht auf der dunklen, kleinen U 2-Bühne und blickt in einen imaginären Spiegel. Immer größer wird Cos Entsetzen, als er erkennt, dass er sich über Nacht völlig verändert hat: Das Gesicht entstellen Pickel, an den Beinen, unter den Achseln, überall wachsen Haare. Was tun, wenn die Hormone „werkeln“ und aus einem Kind plötzlich ein „Mann“ wird? Von Isabell Steinböck


Fr., 01.02.2019

Sinfonieorchester, Musikhochschule und Musikschule feiern 100. Geburtstag Münsters Musikwelt macht mobil

Mit vereinten Kräften (v.l): Organisator Ulrich Rademacher, Generalmusikdirektor Golo Berg, Musikschulleiterin Friedrun Vollmer, Kulturdezernentin Cornelia Wilkens, Oberbürgermeister Markus Lewe, Universiätsrektor Johannes Wessels und Musikhochschuldekan Michael Keller

Münster - Wer sich zehn oder zwanzig zwanzig Jahren an 2019 zurückerinnern möchte, der kann dies mit einem einzigen Wort tun; denn 2019 wird Münsters „Musikjahr“. Sinfonieorchester, Musikhochschule und Westfälische Schule für Musik zelebrieren ihren 100. Geburtstag. Münster und das Münsterland feiern mit. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Mi., 30.01.2019

Verkürzte Ruhrfestspiele bieten „Poesie und Politik“ sowie neue Ideen 100 Menschen auf dem Laufsteg

Olaf Kröck ist neuer Intendant der Ruhrfestspiele, die vom 1. Mai bis zum 9. Juni mit 90 Produktionen und 210 Veranstaltungen in Recklinghausen über die Bühne gehen.

Recklinghausen - Eine Woche kürzer, weniger Sponsorengeld in der Hand – und doch scheinen die Ruhrfestspiele mit einem Etat von sechs Millionen Euro vital zu sein. Und das im ersten Jahr nach dem Ende des Steinkohlebergbaus. „Poesie und Politik“ verspricht das Leitwort 2019. Das kann spannend werden. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Di., 29.01.2019

Der scheidende Festivaldirektor präsentiert in Berlin das Programm der 69. Berlinale Altmeister und Streamingdienste

Dieter Kosslick ist auch bei einem seiner letzten großen Berlinale-Auftritte nicht um Marketing und Werbeeffekte verlegen: Hier präsentiert er einen Kuschelbären und eine Berlinale-Kaffeetasse.

Berlin - Dieter Kosslick nimmt Abschied von der Berlinale. Die 69. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals wird seine letzte sein. 400 Filme warten auf das Urteil der Jury und des Publikums. Von unseremMitarbeiterGian-Philip Andreas


Di., 29.01.2019

Heute vor 50 Jahren gaben die Beatles ein letztes Konzert Da stand plötzlich halb London still

Paul McCartney, John Lennon, Ringo Starr und George Harrison (v.l.). Am 30. Januar 1969 trat die Gruppe zum letzten Mal bei einem Konzert gemeinsam öffentlich auf.

Münster/London - Musikfans werden es nicht vergessen; denn die Szene hatte etwas Surreales. An jenem kalten, grauen 30. Januar 1969 versammelten sich die Beatles, die sieben Jahre zuvor mit ihrer ersten Single mit dem Titel „Love Me Do“ den Durchbruch gefeiert hatten, zu einem letzten, inoffiziellen Konzert. Und zwar auf dem Dach eines Hauses mitten in London. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Fr., 25.01.2019

Kleists Novelle im Wolfgang-Borchert-Theater Marquise in Rage

Rosana Cleve als Marquise von O. ist keine still vor sich hinleidende Heldin.

Münster - Es geht um Vergewaltigung und gesellschaftliche Ächtung: Kein Wunder, dass bei der Inszenierung der „Marquise von O.“ von Tanja Weidner der Bezug zu #MeToo auftaucht. Heinrich von Kleists Novelle wird im Wolfgang-Borchert-Theater zu einer zeitgemäßen Geschichte, die den Zuschauer herausfordert. Vor allem weil ein entscheidendes Detail aus Kleists Fassung fehlt. Von Harald Suerland


Mo., 21.01.2019

Der Pianist Fazil Say bei Schoneberg Eruptionen und unterirdische Welten

Fazil Say

Münster - Der Konzertbesucher kennt „seine“ Beethoven-Sonaten, weil er sie seit etlichen Jahren immer wieder hört. Da ist es gut, wenn ein Pianist wie Fazil Say sich an den Flügel setzt und man bei Filetstücken wie „Les Adieux­“ oder der „Pathétique“ auf einmal die Ohren spitzt. So wie beim Schoneberg-Konzert am Sonntag. Von unseremMitarbeiterChristoph Schulte im Walde


Mo., 21.01.2019

Neues Politik-Standardwerk aus dem Verlag Aschendorff Wie Demokratie funktioniert

Präsentieren das neue Standardwerk „Demokratie in Deutschland“: Prof. Dr. Andreas Kost und Iman Shooshtari (Landeszentrale für Politische Bildung NRW), die Autoren Prof. Dr. Klaus Schubert und Johannes Keil sowie Aschendorff-Buchverlagsleiter Dr. Dirk F. Paßmann und Lektor Julian Krause (v.l.).

Münster/Düsseldorf - Die deutsche Demokratie gilt seit Jahrzehnten als stabil, vorzeigbar und sogar beispielhaft. Sie ist Ergebnis eines langen historischen Prozesses aus Kriegen, Diktaturen, Kata­strophen, aber auch demokratischen Zwischenspielen und Aufbrüchen. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Do., 24.01.2019

„Bang Bang“ im GOP-Variete Das ist wie ein artistischer Urknall

Bunt und turbulent geht es in der neuen Show zu.

Münster - „Bang Bang“ – das klingt wie zwei Schüsse. Wobei es in der gleichnamigen Show, die jetzt im GOP-Varieté Münster ihre Premiere feierte, eher um die Schnappschüsse eines Fotografen ging. Aus dieser einfachen Grundidee heraus entwickelte der französische Regisseur Anthony Venisse ein mehr als zweistündiges Bühnenspektakel, das erstklassig unterhielt. Von Paul Nienhaus


So., 20.01.2019

„Eine Winterreise“ im Theater Münster Mit einem Grab im Schnee

Einen Rückblick tanzen (v. l.) Charla Tuncdoruk, Elizabeth D. Towles und Matteo Mersi. Der Sänger Robert Sellier (kl, Bild) und sein Alter Ego Jason Franklin verkörpern Schuberts Wanderer.

Münster - Hans Henning Paar choreografiert „Eine Winterreise“ nach Schubert und Zender. Dabei fügt er der musikalischen Komplexität weitere Dimensionen hinzu. Er interpretiert den Liederzyklus mit choreografischen Motiven, die nicht immer leicht zu entschlüsseln sind. Eine faszinierende Herausforderung. Von Harald Suerland


Fr., 18.01.2019

Münzschrank aus dem Besitz der Hohenzollern hat eine lange Reise hinter sich Aus dem Berliner Schloss ins Lackmuseum Münster

Prof. Dr. Monika Kopplin (r.) erwarb den Münzschrank von Gérard Dagly für das Lackkunstmuseum. Darüber freut sich natürlich auch ihre Nachfolgerin, Dr. Gudrun Bühl.

Münster/Berlin - Das Museum für Lackkunst in Münster ist um ein wunderschönes Möbelstück reicher. Die Rarität des Künstlers Gérard Dagly war, wie das Museum für Lackkunst mitteilte, überraschend 2017 auf dem Kunstmarkt aufgetaucht. Monika Kopplin hat das Stück in London ersteigert. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Mi., 16.01.2019

Gudrun Bühl leitet das Museum für Lackkunst Aus Washington nach Münster

Dr. Gudrun Bühl

Münster - Das Museum für Lackkunst in Münster hat eine neue Direktorin: Seit Beginn des Jahres leitet Dr. Gudrun Bühl das Haus an der Promenade in Münster. Dies teilte Julia Kroker, Sprecherin des Lackkunstmuseums, gestern mit. Gudrun Bühl folgt auf Prof. Dr. Monika Kopplin, die Ende 2018 mit einem offiziellen Festakt als langjährige Direktorin in den Ruhestand verabschiedet worden war. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes loy


Mo., 14.01.2019

Das LWL-Archäologiemuseum in Herne hat eine neue Direktorin Ein Geschichtshaus mit Zukunft

Gut eingerahmt: Die neue Museumsleiterin in Herne, Dr. Doreen Mölders, mit dem LWL-Chefarchäologen Prof. Dr. Michael Rind und Landesrätin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.

Herne - Dr. Doreen Mölders ist seit dem 2. Januar Direktorin des LWL-Museums für Archäologie in Herne. Was die gebürtige Anhaltinerin vom Osten in den Westen verschlug und welche Pläne sie hat, berichtete sie bei einem Pressefrühstück. Spannender Ansatz: Geschichte und Archäologie haben auch ganz viel mit Zukunft zu tun. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy 


Mo., 14.01.2019

Ausstellung zum Turiner Grabtuch in der Überwasserkirche in Münster Faszinierendes Bildnis löst Staunen aus

Bischof Felix Genn predigt vor einer originalgetreuen Kopie des Turiner Grabtuchs.

Münster - „Im Angesicht des Fremden und des Flüchtlings Jesus sehen!“ Bischof Felix Genn bringt die caritativen Aufgaben des Malteserordens auf den Punkt. Gerade deshalb trifft es sich gut, dass die Malteser in den kommenden sechs Wochen bis zum 20. Februar in der Überwasserkirche in Münster in einer sehenswerten Schau über Geschichte und Bedeutung des Turiner Grabtuches informieren. Von Johannes Loy


Do., 10.01.2019

Der aus Münster stammende Burgschauspieler Gerd Böckmann wird heute 75 Entschleunigt, gelassen, dankbar

Gerd Böckmann bei einem Besuch in Münster auf der Treppe des Picasso-Museums.

Münster/Wien - Gerd Böckmann zählte in Deutschland über Jahrzehnte zu den prägenden Schauspielern. Am 11. Januar 2019 wird der langjährige Burgschauspieler mit Wurzeln in Münster 75 Jahre alt. Heute blickt Böckmann, der in Wien lebt, aber noch regelmäßig Münster besucht, im Gespräch mit unserer Zeitung dankbar zurück auf eine erfüllte Zeit zwischen Theater, Film und Fernsehen. Von unseremRedaktionsmitglied Johannes Loy


Di., 08.01.2019

Ruth Messing inszeniert „Münster 69“ im U 2 Revolution in der Provinz

Eine Szene aus „Münster 69“ mit Christian Bo Salle, Carolin Wirth und Paul Maximilian Schulze

Münster - Im Jahr 1969, an den Städtischen Bühnen ist gerade der Grundstein für das Kleine Haus gelegt, erleben die Besucher auf dem Weg in die Oper im Großen Haus eine befremdliche Performance. Diese wird in einem aktuellen Stück im U2 erneut aufgegriffen. Das könnte spannend werden. Von Petra Noppeney


Mi., 09.01.2019

„Grand Tour“ beim Erbdrostenhof-Konzert Unglaublich viel gute Musik

Dorothee Oberlinger und Gregor Hollmann gingen im Erbdrostenhof auf eine spannende musikalische Reise.

Münster - Globalisierung ist eine Erfindung der letzten dreißig, vierzig Jahre? Ach was! Wenn im Italien des ausgehenden 17. Jahrhundert ein Promi-Komponist wie Arcangelo Corelli einen neuen Hit auf den Markt gebracht hatte, wusste das wenig später die halbe Welt. Auch ohne Smartphone und Skype. Und die neuen Noten kursierten schnell in allen interessierten Kreisen. Von Chr. Schulte im Walde


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