Fr., 01.03.2019

Der Dirigent Matthias Foremny erinnert sich an prägende Lehrjahre in Münster „Abends Trompete in der Krypta“

Der Münsteraner Matthias Foremny (46) in seinem Element: am Dirigentenpult. Am 26. und 27. November sowie am 1. Dezember dirigiert er das Sinfonieorchester seiner Heimatstadt Münster.

Münster - Münsters Sinfonieorchester, die Musikhochschule und die Westfälische Schule für Musik feiern ihr 100-jähriges Bestehen. In einer Serie blicken Musiker, Dirigenten und Schauspieler auf ihre prägenden Erfahrungen mit der Musik- und Bühnenwelt der Stadt zurück. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy

Fr., 01.03.2019

„Mutter Courage“ im Borchert-Theater Komische Typen und Kriegsgewinnler

Mutter Courage (Monika Hess-Zanger) schleppt sich mit einem typischen Münster-Gefährt durch Krieg und Zeit.

Münster - Der Dreißigjährige Krieg dauert und dauert und dauert. Kein Wunder, dass die sich dehnende Zeit sich auch bei „Mutter Courage“ widerspiegelt, welche sich und ihren Bollerwagen im Schlepptau der Heere von Stadt zu Stadt bewegt. Knapp drei Stunden dauert denn auch die Inszenierung, die Intendant Meinhard Zanger nun in „seinem“ Borchert-Theater auf die Bühne brachte. Von unseremMitarbeiterArndt Zinkant


Di., 26.02.2019

Eine Ausstellung über die Roman-, Film- und Kultfigur bietet spannende Ansichten James Bond kam aus Wattenscheid

Auch dieser schmucke Lotus diente einst James Bond als schnelles Gefährt. Zweifellos ein echter Hingucker auf der Bochumer Bond-Ausstellung, die spannende Exponate und Erkenntnisse zu bieten hat.

Bochum - Seit mehr als einem halben Jahrhundert rettet James Bond die Welt – seit 1953 als Romanfigur, seit 1962 als Actionheld. Als Jugendlicher, so wollte es der Schriftsteller und 007-Erfinder Ian Fleming, besuchte der spätere Agent ein Internat in Edinburgh, als Erwachsener begab und begibt er sich meist von London aus auf geheime Mission. Von unseremMitarbeiterChristian Besse


Fr., 22.02.2019

Interview Alsmanns Anfänge an der Musikschule: „Das ist doch die Kultur!“

Götz Alsmann ist ein engagierter Botschafter der Musik: An der Musikschule Münster wurde dafür die Grundlage gelegt.

Münster - Münsters Sinfonieorchester, die Musikhochschule und die Westfälische Schule für Musik feiern in diesem Jahr gemeinsam das 100-jährige Bestehen. In einer Serie blicken Musiker, Dirigenten und Schauspieler mit Wurzeln oder prägenden Eindrücken in der Westfalenmetropole auf ihre Erfahrungen mit der Musik- und Bühnenwelt der Stadt zurück. Von Lukas Speckmann


Fr., 22.02.2019

Ralf Schmitz in der Halle Münsterland Bloß keine Angst vor der Bühne!

Trägt manche seiner Botschaften auch auf dem T-Shirt: Comedian Ralf Schmitz in der Halle Münsterland.

Münster - Das Mitmachen erreicht bei Ralf Schmitz’ Programm „Schmitzeljagd“ in der Halle Münsterland ein hohes Niveau. Denn der Comedian holt sich aus dem Publikum immer wieder thematische Anregungen für seine Improvisationen. Von Andreas Hasenkamp


Do., 21.02.2019

Hans Dieter Weverinck begleitete Bruno Ganz bei Lesungen „Ein feinfühliger Mensch“

Bruno Ganz (1941-2019)

Münster/Wien - Der Schauspieler Bruno Ganz, der am 16. Februar im Alter von 77 Jahren gestorben ist, war in den vergangenen Jahren mehrfach auf Einladung von Weverinck-Management in Münster. Hans Dieter Weve­rinck erinnert sich im Gespräch an persönliche Begegnungen mit ihm. Die Beerdigung des Schauspielers soll übrigens erst im März sein, wie das Burgtheater Wien auf Anfrage mitteilte. Von Johannes Loy


Mo., 18.02.2019

Wer wird nach Bruno Ganz nächster Träger des Iffland-Rings? Ein geheimnisvolles Schmuckstück

Der Schauspieler Bruno Ganz nahm 1996 im Burgtheater als erster Schweizer den Iffland-Ring aus den Händen von Kunstminister Rudolf Scholten entgegen.

Münster/Wien - Der Mann, dessen legendenumrankter Ring die Freunde des Theaters elektrisiert, ist heute zwar nicht vergessen, aber doch selbst für Kulturfans keine unmittelbar greifbare Gestalt. Doch jetzt, nach dem Tode des Schweizer Schauspielers und Iffland-Ring-Trägers Bruno Ganz, taucht der Name August Wilhelm Iffland (1759-1814) wieder auf. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


So., 10.02.2019

In den Berlinale-Filmen des Wochenendes ging es wenig zimperlich zu Horror-Groteske lässt Kritiker zetern

Hauptdarsteller Jonas Dassler, Anfang zwanzig erst und gewiss kein hässlicher Mensch, verwandelt sich in dem Film von Star-Regisseur Fatih Akin in den schiefgesichtigen Frauenmörder Honka. Der Film legt Abgründe offen. Für einen Preis kommt er aber wohl nicht in Frage.

Berlin - Die Zeit der Nettigkeiten ist vorbei, keine Frage. Tröstete der Eröffnungsfilm „The Kindness of Strangers“ am Donnerstag noch mit einer klebrigen Dosis Vergebungskitsch über die Schrecken der Welt hinweg, stand das Wochenende der 69. Berlinale längst wieder im Zeichen der üblichen Festivalthemen: Mord, Missbrauch und Stalinismus. Von unseremMitarbeiterGian-Philip Andreas


Sa., 09.02.2019

Ausstellung auf der Zielgeraden Erwachen aus brisanten Träumen

Friederike Fast und Dr. Thomas Schriefers haben die Ausstellungen in Herford und Ahlen konzipiert. Zu ihrer großen Freude ist es ihnen gelungen, die überdimensionale Leinwand Robert Delaunays zur Pariser Weltausstellung im Museum Marta zeigen zu können.

Ahlen / Herford - Auf den heutigen Weltausstellungen führt die Bildende Kunst eher ein Schattendasein. Das war einmal anders, wie die Ausstellung „Brisante Träume“, die im Untertitel nicht von ungefähr den Zusatz „Die Kunst der Weltausstellung“ führt, im Kunstmuseum Ahlen und im Museum Marta in Herford deutlich macht. Nach viermonatiger Dauer geht die Präsentation am Sonntag an beiden Spielorten zu Ende. Von Dierk Hartleb


Fr., 08.02.2019

100 Jahre Münster-Musik: Ute Lemper erinnert sich an prägende Jahre „Schubert war nicht so mein Ding“

Ute Lemper zählt zu den bekanntesten Sängerinnen und Bühnenakteurinnen, die die Stadt Münster hervorgebracht hat. Sie lebt in New York, pflegt aber familiäre und zuletzt auch wieder engere kulturelle Kontakte in ihre Heimatstadt.

Münster - Münsters Sinfonieorchester, die Musikhochschule und die Westfälische Schule für Musik feiern in diesem Jahr gemeinsam das 100-jährige Bestehen. In einer Serie blicken Musiker, Dirigenten und Schauspieler mit Wurzeln oder prägenden Eindrücken in der Westfalenmetropole auf ihre Erfahrungen mit der Musik- und Bühnenwelt der Stadt zurück. Heute: Ute Lemper. Von Martin Kalitschke


Mi., 06.02.2019

Manfred Lütz: Kirchenkrise, Jammer und Perspektivwechsel „Der Fachmann für das Kurze“

Umringt von Lesern: Manfred Lütz signierte nach der Lesung im Kleinen Haus sein bei Herder erschienenes Buch „Der Skandal der Skandale“ über „Die geheime Geschichte des Christentums“.

Münster - Manfred Lütz (64) treibt vieles um. Das ewige Jammern oder die „programmierte Frustration“ in der Kirche. Eine Christenheit, die sich im öffentlichen Disput fast immer im Rückwärtsgang befindet. Das ist nichts für den ratternden Rheinländer, Psychiater, Chefarzt, Vatikanberater und Bestsellerautor, der auf Einladung von Weverinck-Management im Theater Münster eineinviertel Stunden am Stück dozierte. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Mi., 06.02.2019

Menschen im Münsterland wählten Kulturgüter für eine digitale „Arche“ aus Vom Mischpult bis zum Grubenpferd

Dieses analoge Mischpult, zu finden im Rock’n’Popmuseum Gronau, stammt aus dem legendären Aufnahmestudio der deutschen Avantgarde-Band „Can“ in Köln-Weilerswist. Das Tonstudio wurde 1971 in einem ehemaligen Kinosaal in Betrieb genommen.

Münsterland - In Ibbenbüren ist es der Dampfhaspel aus dem Bergbau geworden, in Borken die traditionelle Maitremsenfeier, in Ahlen ein Hochrad und in Münster ein Grubenpferd: Diese und 25 weitere Kulturgüter – Objekte, Gebäude, Ideen und Bräuche – haben Museumsbesucher bei einer Münsterland-weiten Mitmach-Aktion als bewahrenswert ausgewählt. Von unseremRedaktionsmitgliedPetra Noppeney


Di., 05.02.2019

Stadt muss voraussichtlich 80 Millionen Euro in die Hand nehmen Marode vom Kabel bis zur Kasse

Von außen betrachtet ist das Theater Osnabrück, das 1909 vollendet wurde, ein schmuckes Jugendstil-Gebäude. Doch beengte Raumverhältnisse und eine veraltete Technik zwingen die Osnabrücker Stadtväter nun zur Totalsanierung.

Münster/Osnabrück - Sanierung oder Neubau? Diese Frage stellt sich offenbar auch in Osnabrück, wo der Rat der Stadt in den nächsten Wochen endgültig über ein 80-Millionen-Euro-Projekt entscheiden muss. Es geht darum, das Theater am Domhof kernzusanieren und damit für die nächsten 25 bis 30 Jahre bespielbar zu halten. Baubeginn soll 2024 sein. Der Wiedereinzug ist für 2027 geplant. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Mo., 04.02.2019

„Teufels Küche“ im Kinder- und Jugendtheater Rabatz zwischen Töpfen und Pfannen

Die Akteure Hyunjung Kim, Walison Lenon de Oliveira Souza und Jiwon Na (v.l.) agieren durchaus geräuschvoll in der Küche.

Münster - Der Teufel ist ein Küchenchef. Und ein Tollpatsch dazu: Wenn Rose Lohmann den Diabolus spielt, stapft sie wie eine Mischung aus Laurel und Hardy zwischen den Töpfen und Pfannen herum. Und wenn etwas schiefläuft, kriegt der Höllenknabe Wutausbrüche, die denen von Donald Duck ähneln. Die Laute, die er dabei macht, sind jenen des cholerischen Enterichs gar nicht mal unähnlich. Von unseremMitarbeiterArndt Zinkant


So., 03.02.2019

Werkschau „De Stijl in den Niederlanden“ im Heinrich-Neuy-Bauhaus-Museum „Eine Linie ist fast ein Kunstwerk für sich“

Das formschöne Modell des Rietveld-Schröder-Hauses in Utrecht ist eines der vielen Exponate der Ausstellung „De Stijl in den Niederlanden“ im Bauhaus-Museum in Steinfurt-Borghorst.

Steinfurt-Borghorst - Das Heinrich-Neuy-Bauhaus-Museum in Steinfurt-Borghorst setzt zum Gedenken an die Gründung des Bauhauses vor 100 Jahren insgesamt vier Ausstellungsakzente. Nach der ersten Präsentation mit Stühlen aus der Löffler-Collection gewährt nun die zweite Schau einen Überblick über die Künstlervereinigung „De Stijl“ in den Niederlanden. Sie räumte Ordnung und Form einen höheren Stellenwert ein. Von Axel Roll


So., 03.02.2019

Fantastisch surreal: Theo Fransz’ „Co-Starring“ vom Jungen Theater im U 2 Höhen und Tiefen der Pubertät

Der Kuschelhase des Jungen ist passé. Ab sofort wird „Co“ zum „Mittelpunkt des Universums“. Die Herausforderungen, die die Pubertät an den Heranwachsenden stellt, sind nämlich gewaltig.

Münster - Ein junger Mann in buntem Glitzer-Jackett steht auf der dunklen, kleinen U 2-Bühne und blickt in einen imaginären Spiegel. Immer größer wird Cos Entsetzen, als er erkennt, dass er sich über Nacht völlig verändert hat: Das Gesicht entstellen Pickel, an den Beinen, unter den Achseln, überall wachsen Haare. Was tun, wenn die Hormone „werkeln“ und aus einem Kind plötzlich ein „Mann“ wird? Von Isabell Steinböck


Fr., 01.02.2019

Sinfonieorchester, Musikhochschule und Musikschule feiern 100. Geburtstag Münsters Musikwelt macht mobil

Mit vereinten Kräften (v.l): Organisator Ulrich Rademacher, Generalmusikdirektor Golo Berg, Musikschulleiterin Friedrun Vollmer, Kulturdezernentin Cornelia Wilkens, Oberbürgermeister Markus Lewe, Universiätsrektor Johannes Wessels und Musikhochschuldekan Michael Keller

Münster - Wer sich zehn oder zwanzig zwanzig Jahren an 2019 zurückerinnern möchte, der kann dies mit einem einzigen Wort tun; denn 2019 wird Münsters „Musikjahr“. Sinfonieorchester, Musikhochschule und Westfälische Schule für Musik zelebrieren ihren 100. Geburtstag. Münster und das Münsterland feiern mit. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Mi., 30.01.2019

Verkürzte Ruhrfestspiele bieten „Poesie und Politik“ sowie neue Ideen 100 Menschen auf dem Laufsteg

Olaf Kröck ist neuer Intendant der Ruhrfestspiele, die vom 1. Mai bis zum 9. Juni mit 90 Produktionen und 210 Veranstaltungen in Recklinghausen über die Bühne gehen.

Recklinghausen - Eine Woche kürzer, weniger Sponsorengeld in der Hand – und doch scheinen die Ruhrfestspiele mit einem Etat von sechs Millionen Euro vital zu sein. Und das im ersten Jahr nach dem Ende des Steinkohlebergbaus. „Poesie und Politik“ verspricht das Leitwort 2019. Das kann spannend werden. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Di., 29.01.2019

Der scheidende Festivaldirektor präsentiert in Berlin das Programm der 69. Berlinale Altmeister und Streamingdienste

Dieter Kosslick ist auch bei einem seiner letzten großen Berlinale-Auftritte nicht um Marketing und Werbeeffekte verlegen: Hier präsentiert er einen Kuschelbären und eine Berlinale-Kaffeetasse.

Berlin - Dieter Kosslick nimmt Abschied von der Berlinale. Die 69. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals wird seine letzte sein. 400 Filme warten auf das Urteil der Jury und des Publikums. Von unseremMitarbeiterGian-Philip Andreas


Di., 29.01.2019

Heute vor 50 Jahren gaben die Beatles ein letztes Konzert Da stand plötzlich halb London still

Paul McCartney, John Lennon, Ringo Starr und George Harrison (v.l.). Am 30. Januar 1969 trat die Gruppe zum letzten Mal bei einem Konzert gemeinsam öffentlich auf.

Münster/London - Musikfans werden es nicht vergessen; denn die Szene hatte etwas Surreales. An jenem kalten, grauen 30. Januar 1969 versammelten sich die Beatles, die sieben Jahre zuvor mit ihrer ersten Single mit dem Titel „Love Me Do“ den Durchbruch gefeiert hatten, zu einem letzten, inoffiziellen Konzert. Und zwar auf dem Dach eines Hauses mitten in London. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Fr., 25.01.2019

Kleists Novelle im Wolfgang-Borchert-Theater Marquise in Rage

Rosana Cleve als Marquise von O. ist keine still vor sich hinleidende Heldin.

Münster - Es geht um Vergewaltigung und gesellschaftliche Ächtung: Kein Wunder, dass bei der Inszenierung der „Marquise von O.“ von Tanja Weidner der Bezug zu #MeToo auftaucht. Heinrich von Kleists Novelle wird im Wolfgang-Borchert-Theater zu einer zeitgemäßen Geschichte, die den Zuschauer herausfordert. Vor allem weil ein entscheidendes Detail aus Kleists Fassung fehlt. Von Harald Suerland


Mo., 21.01.2019

Der Pianist Fazil Say bei Schoneberg Eruptionen und unterirdische Welten

Fazil Say

Münster - Der Konzertbesucher kennt „seine“ Beethoven-Sonaten, weil er sie seit etlichen Jahren immer wieder hört. Da ist es gut, wenn ein Pianist wie Fazil Say sich an den Flügel setzt und man bei Filetstücken wie „Les Adieux­“ oder der „Pathétique“ auf einmal die Ohren spitzt. So wie beim Schoneberg-Konzert am Sonntag. Von unseremMitarbeiterChristoph Schulte im Walde


Mo., 21.01.2019

Neues Politik-Standardwerk aus dem Verlag Aschendorff Wie Demokratie funktioniert

Präsentieren das neue Standardwerk „Demokratie in Deutschland“: Prof. Dr. Andreas Kost und Iman Shooshtari (Landeszentrale für Politische Bildung NRW), die Autoren Prof. Dr. Klaus Schubert und Johannes Keil sowie Aschendorff-Buchverlagsleiter Dr. Dirk F. Paßmann und Lektor Julian Krause (v.l.).

Münster/Düsseldorf - Die deutsche Demokratie gilt seit Jahrzehnten als stabil, vorzeigbar und sogar beispielhaft. Sie ist Ergebnis eines langen historischen Prozesses aus Kriegen, Diktaturen, Kata­strophen, aber auch demokratischen Zwischenspielen und Aufbrüchen. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Mo., 21.01.2019

„Bang Bang“ im GOP-Variete Das ist wie ein artistischer Urknall

Bunt und turbulent geht es in der neuen Show zu.

Münster - „Bang Bang“ – das klingt wie zwei Schüsse. Wobei es in der gleichnamigen Show, die jetzt im GOP-Varieté Münster ihre Premiere feierte, eher um die Schnappschüsse eines Fotografen ging. Aus dieser einfachen Grundidee heraus entwickelte der französische Regisseur Anthony Venisse ein mehr als zweistündiges Bühnenspektakel, das erstklassig unterhielt. Von Paul Nienhaus


So., 20.01.2019

„Eine Winterreise“ im Theater Münster Mit einem Grab im Schnee

Einen Rückblick tanzen (v. l.) Charla Tuncdoruk, Elizabeth D. Towles und Matteo Mersi. Der Sänger Robert Sellier (kl, Bild) und sein Alter Ego Jason Franklin verkörpern Schuberts Wanderer.

Münster - Hans Henning Paar choreografiert „Eine Winterreise“ nach Schubert und Zender. Dabei fügt er der musikalischen Komplexität weitere Dimensionen hinzu. Er interpretiert den Liederzyklus mit choreografischen Motiven, die nicht immer leicht zu entschlüsseln sind. Eine faszinierende Herausforderung. Von Harald Suerland


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