Ökumenischer Pfingstmontag in Münster
Kirchen suchen den Schulterschluss

Münster -

Pfingsten wird auch als Geburtsfest der Kirche bezeichnet. Es hat sich seit vielen Jahren die bewährte Tradition eingebürgert, dass Katholiken und Protestanten den Pfingstmontag in ökumenischer Verbundenheit mit Gottesdienst und Begegnung feiern. In diesem Jahr, 500 Jahre nach der Reformation, rücken die Konfessionen bewusst noch enger zusammen.

Freitag, 02.06.2017, 15:06 Uhr

Präses Annette Kur­schus predigt in Münster auf dem Domplatz.
Präses Annette Kur­schus predigt in Münster auf dem Domplatz. Foto: Martina Chardin

Ein Motto mit doppelter Bedeutung steht in Münster über dem Ökumene-Fest: Zusammen wachsen – zusammenwachsen. Am Pfingstmontag also, 5. Juni, wollen die evangelische und die katholische Kirche weitere Schritte der Annäherung gehen. Das Bistum Münster und die Evangelische Kirche von Westfalen laden mit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen zu einem ökumenischen Fest auf dem Domplatz ein.

Das bunte Glaubensfest für alle Generationen beginnt gegen 11 Uhr mit einer musikalischen Einstimmung. Im Festgottesdienst, der um 11.30 Uhr beginnt, predigt Annette Kurschus , leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen. Liturg ist Münsters Bischof Felix Genn. Anschließend präsentieren Spitzenvertreter der Kirchen auf dem Domplatz den Aufruf „Gemeinsam Zukunft gestalten“. Es handelt sich um einen ökumenischer Appell der westfälischen und der rheinischen Landeskirche gemeinsam mit dem Bistum Münster zum Reformationsfest 2017, besiegelt durch die Unterschriften von Präses Annette Kurschus (Westfalen), Vizepräses Christoph Pistorius (Rheinland) und Bischof Dr. Felix Genn (Münster). Neben einem bunten Fest der Begegnung gibt es Podiumsdiskussionen zur Ökumene und Musik.

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