Exzellenzcluster „Religion und Politik“ startet in neue Förderphase
„Aushängeschild und Leuchtturm“

Münster -

Bei der Eröffnung der neuen Förderphase des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ haben Festredner dessen Bedeutung gewürdigt. „Dieser Exzellenzcluster ist eines der renommiertesten Aushängeschilder unserer Universität“, lobte die Prorektorin für Forschung der Universität, Prof. Dr. Monika Stoll, am Freitagabend beim Festakt in Münsters Aula am Aasee.

Sonntag, 12.05.2019, 16:21 Uhr
Festrednerin Prof. Dr. Lyndal Roper, Exzellenzcluster-Sprecher Prof. Dr. Nils Jansen, Bürgermeisterin Karin Reismann und WWU-Prorektorin Prof. Dr. Monika Stoll (v.r.)
Festrednerin Prof. Dr. Lyndal Roper, Exzellenzcluster-Sprecher Prof. Dr. Nils Jansen, Bürgermeisterin Karin Reismann und WWU-Prorektorin Prof. Dr. Monika Stoll (v.r.) Foto: Wilfried Gerharz

Münsters Bürgermeisterin Karin Reismann bezeichnete den Exzellenzcluster in ihrem Grußwort als „Leuchtturm in der Wissenschaftsstadt Münster“, der weit über die Grenzen Deutschlands sichtbar sei. Das Thema „Politik und Religion“ passe wie kaum ein anderes zu Münster als Stadt des Westfälischen Friedens. „Wir arbeiten daran, das Profil Münsters in diesem Sinne weiterzuentwickeln“, versprach Reismann. Der Sprecher des Exzellenzclusters, Prof. Dr. Nils Jansen, hob hervor, dass „Religion und Politik“ als einziger geistes- und sozialwissenschaftlicher Verbund in Deutschland eine dritte Förderzeit habe einwerben können. Dies sei eine besondere Verpflichtung. Die politische und soziale Rolle von Religion werde nämlich nach wie vor nicht richtig verstanden. „Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir das vom rein Deskriptiven zu richtigen Erklärungen fortschreiben“, so der Rechtshistoriker.

Die Historikerin und Luther-Biografin Prof. Dr. Lyndal Roper von der Universität Oxford sprach in ihrem Festvortrag über „Cranachs Luther“. Roper betonte, der Künstler Lucas Cranach habe Martin Luther durch seine Porträts „wiedererkennbar“ und zu einem der bekanntesten Menschen des 16. Jahrhunderts gemacht.

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