Niederdeutsche Bühne feiert in Münster 100. Geburtstag
Ein Stück echter Identität

Münster -

„Dat Hus is voll!“ Elisabeth Georges, Vorsitzende der Niederdeutschen Bühne, befand sich am Sonntag in bester Geburtstagsstimmung. Mit ihr 200 Gäste und Ehrengäste. Zünftig wurde der 100. Geburtstag gefeiert. Mit Grußworten, Musik und bunten Szenen.

Sonntag, 12.05.2019, 16:21 Uhr aktualisiert: 12.05.2019, 18:16 Uhr
Monika Rappers und Hannes Demming in einer Spielszene des Stücks „Jöppe in’t Paradies“.
Monika Rappers und Hannes Demming in einer Spielszene des Stücks „Jöppe in’t Paradies“. Foto: Matthias Ahlke

Dat Hus is voll!“ Elisabeth Georges , Vorsitzende der Niederdeutschen Bühne, befand sich am Sonntag in bester Geburtstagsstimmung. Und mit ihr über 200 Gäste, die zum Festakt ins Rathaus gekommen waren. Es galt, 100. Geburtstag zu feiern. Die schönsten Komplimente an diesem Tag kamen da wohl aus dem Mund des münsterschen Theaterchefs. Generalintendant Dr. Ulrich Peters strahlte: „Da gibt es keine ,Tümelei’, da passiert echtes Theater.“ Gerade dem Urgestein Hannes Demming, der drei Jahrzehnte als Vorsitzender die Geschicke der Bühne steuerte, attestiert Peters eine „unbändige Leidenschaft für das Theater“.

Oberbürgermeister Markus Lewe sprach angesichts weiterer Jubiläen (Sinfonieorchester, Musikschule, Musikhochschule) von einer wichtigen „kulturellen Klammer“ für die Gesellschaft. Das, was die Niederdeutsche Bühne mit der Pflege der niederdeutschen Sprache bewirke, sei „identitätsstiftend“. Nur wer seine Identität und seine Heimat schätze, könne auch anderen Menschen „ein Stück Zuhause geben“.

Niederdeutsche Bühne feiert 100. Geburtstag in Münster

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  • Das Salonorchester „Jalousie“ spielte zum Festtag auf.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ehrengäste, Akteure und Freunde der Niederdeutschen Bühne im Rathaus-Festsaal.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ehrengäste, Akteure und Freunde der Niederdeutschen Bühne im Rathaus-Festsaal.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ehrengäste, Akteure und Freunde der Niederdeutschen Bühne im Rathaus-Festsaal.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Das Salonorchester „Jalousie“ in Aktion.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Szene mit Bernd Artmann und Matthias Dierker

    Foto: Matthias Ahlke
  • Szene mit Matthias Dierker und Kathrin Henschel

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ehrengäste, Akteure und Freunde der Niederdeutschen Bühne im Rathaus-Festsaal.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ehrengäste, Akteure und Freunde der Niederdeutschen Bühne im Rathaus-Festsaal.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ehrengäste, Akteure und Freunde der Niederdeutschen Bühne im Rathaus-Festsaal.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ehrengäste, Akteure und Freunde der Niederdeutschen Bühne im Rathaus-Festsaal.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Georg Bühren und Alexander Buske sangen niederdeutsche Lieder.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Generalintendant Dr. Ulrich Peters gratulierte.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Generalintendant Dr. Ulrich Peters gratulierte.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Szene mit Bernd Artmann und Matthias Dierker

    Foto: Matthias Ahlke
  • Alexander Buske an der Gitarre

    Foto: Matthias Ahlke
  • Szene mit Monika Rappers und Hannes Demming

    Foto: Matthias Ahlke
  • Szene mit Monika Rappers und Hannes Demming

    Foto: Matthias Ahlke
  • Szene mit Monika Rappers und Hannes Demming

    Foto: Matthias Ahlke
  • Georg Bühren und Alexander Buske

    Foto: Matthias Ahlke
  • Monika Rappers in einer Spielszene

    Foto: Matthias Ahlke
  • Oberbürgermeister Markus Lewe, Generalintendant Dr. Ulrich Peters, und die Vorsitzende der Niederdeutschen Bühne, Elisabeth Georges

    Foto: Matthias Ahlke
  • Elisabeth Georges (l.), Hannes Demming sowie Ehrengäste, Akteure und Freunde der Niederdeutschen Bühne im Rathaus-Festsaal.

     

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  • Bernd Artmann, Matthias Dierker und Kathrin Henschel

    Foto: Matthias Ahlke

Elisabeth Georges hatte einleitend in großen Zeitschritten die wesentlichen Entwicklungsstufen der Bühne, die in der NS-Zeit auch auf Abwege geriet, dargestellt. In drei Spielszenen tauchten Akteure noch einmal in ihre reichhaltige Repertoire-Geschichte ein. Die guten Wünsche an diesem Tag galten nicht nur den Müttern, sondern einer Kulturinstitution, der Freunde des Theaters und des „Mönsterlänner Platt“ auch für die nächsten Jahrzehnte Vitalität wünschen.

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