Fass-Schieber geben den Takt vor
Générik Vapeur setzen den Flurstücke-Höhepunkt mit ihrer Fässer-Parade

Münster -

Blutrote Szenerie, Teufelshörner und Punk-Frisuren und ein unwiderstehlicher, aber auch bedrohlich klingender metallischer Rhythmus: Wer in Münster am Samstagabend nicht wusste, dass gerade „Flurstücke“-Festivalzeit ist, der hätte dem Bild auch etwas Apokalyptisches abgewinnen können. Dabei waren es „nur“ die Fässerschieber der französischen Gruppe „Générik Vapeur“.

Sonntag, 23.06.2019, 18:45 Uhr aktualisiert: 23.06.2019, 18:54 Uhr
Blutrot erscheint die Szenerie, als die Parade aus Fässer-Trägern am Samstagabend über den Michaelisplatz Richtung Dom marschiert.
Blutrot erscheint die Szenerie, als die Parade aus Fässer-Trägern am Samstagabend über den Michaelisplatz Richtung Dom marschiert. Foto: Wilfried Gerharz

Ja, ist denn schon wieder Karneval ? Unaufhörlich strömen Menschen dem Servatii-Platz entgegen. Eine Absperrung hindert sie, dorthin zu gelangen. Ordner versuchen, die Gasse auf der Salzstraße freizuhalten für den Zug, der sich am Samstagabend um halb Elf in Bewegung setzt – mit wummernden Rhythmen, Rauch und Scheinwerferlicht, das die umstehenden Promenadenbäume in blutrote Farbe taucht. Die Fässerschieber der französischen Gruppe „Générik Vapeur“ machen sich im Rahmen der „ Flurstücke “ auf den Weg.

Dong, Dong – Dong, Dong. Das ist der Arbeitstakt, erzeugt dadurch, dass die Akteure mal die rechte, mal die linke Fässerseite im Gleichklang aufs Pflaster schlagen. Gruselig sehen sie aus. Einer trägt Teufelshörner, andere Punker-Frisuren. Blau geschminkt sind die ernsten Gesichter. Ein Wagen treibt sie voran. Darauf: Eine Band, die den Sound zwischen Rock und Techno liefert, in den Münster zu nächtlicher Stunde getaucht wird.

Flurstücke rocken die Stadt

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  • Flurstücke rocken die Stadt Foto: Gunnar A. Pier
  • Flurstücke rocken die Stadt Foto: Wolfgang A. Müller
  • Flurstücke rocken die Stadt Foto: Wolfgang A. Müller

Schieben – Pause. Schieben – Pause. Einer der Anführer hat sich auf ein Fass gestellt und dirigiert mit strenger Miene die Gruppe, die aus einem Dutzend Fassschieber besteht. Die Zuschauer laufen mit der Truppe Richtung Erbdrostenhof, wo sich Kneipenbesucher frühzeitig draußen einen Sitzplatz gesichert haben, um das Spektakel zu verfolgen. Es wird eng am Straßenrand. Und die Franzosen legen Tempo vor. Schieben – Pause. Schieben – Pause.

Positive Bilanz: 30.000 Besucher bei den „Flurstücken“

Die Verantwortlichen des „Flurstücke“-Festivals ziehen eine überragende Bilanz der vier Tage: Bei idealen sommerlichen Wetterbedingungen haben die 14 Theaterstücke, Tanzaufführungen, Filme und Performances knapp 30 000 Besucher angezogen. Die Vielfalt der Projekte sei Grundlage des „überragenden Erfolgs“ gewesen, resümieren die Kuratoren. Uwe Köhler (Theater Titanick) lobt das Entscheidende, „die unglaubliche Zugewandtheit und Offenheit der Münsteraner und der zahlreichen auswärtigen Besucher“. Frauke Schnell (Kulturamtsleiterin): „Es war sensationell.“ Es seien noch mal mehr Besucher gekommen als bei den vorangegangen „Flurstücken“. Sie freut sich über den „Erkundungsdrang“ der Münsteraner und die vielen jungen Leute, die sich mehr noch als früher für diesen „Schuss Anarchie in der Stadt“ interessiert hätten. Das Ordnungsamt musste (vor allem im Hansaviertel) in wenigen Fällen regulierend einschreiten, aber von Seiten der Polizei gab es am Sonntag nur diese offizielle Stellungnahme: „Es liegt nichts vor.“ Die nächsten Flurstücke sind für 2023 geplant.

...

Während die höllische Kombination aus Stampfen, lauter Musik und kühlem Licht die Menge vorantreibt und der Zug an der Dominikanerkirche links abbiegt, eilen andere auf Parallelstrecken schon zum Domplatz. Dort ist ein Areal abgesperrt, auf dem blaue Fässer zu einer Pyramide aufgestapelt sind. Auch hier hat sich eine ansehnliche Menge von Zuschauern postiert, die aber noch warten müssen. Denn „Générik Vapeur“ dreht mit der Kultparade „Bivouac“, die sie seit 1988 als Klassiker im Programm hat, noch die Runde über die Stubengasse zum Prinzipalmarkt.

Eingeleitet von lauten Böllern biegt die Prozession auf den Michaelisplatz ab. Feuerrot erscheint das Spektakel nun. Langsam erreicht der Zug den Domplatz. Schüsse fallen, dann stürzt unter lautem Getöse die Fässer-Pyramide zusammen. Am Himmel entlädt sich ein Feuerwerk, tosender Applaus der gut 6000 Menschen brandet auf. Doch die Münsteraner wollen die Franzosen noch nicht gehen lassen. Erst an der Lambertikirche ist nach 90 Minuten Schluss. Erneut Applaus, dann fährt der Wagen still davon.

Flurstücke 019 - Tag 2

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  • Spektakulärer Publikumsmagnet am Freitagnachmittag: Die Performance "Fat Facts" von Angie Hiesl und Roland Kaiser auf der Stubengasse - mit einem Bad im Zucker.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sonne, Aasee, Flurstück-Spektakel: "Punch Agathe Münster Mash" am Aasee  - präsentiert von Gütesiegel Kultur* aka Stefanie Oberhoff in Koproduktion mit Snuff Puppets, Espace Masolo und Theater im Pumpenhaus.

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  • Spannende Video-Performance am späten Freitagabend: "Hide and See(k)" von KompleX KapharnaüM im Hansaviertel

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  • Ein kurzes Vergnügen: Bei der Performance "The Curve" von Adrian Williams wurde im Preußenstadion einige Minuten lang Musik zum Sonnenuntergang gespielt.

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  • Kiloweise Zucker auf der Stubengasse: Performance / Installation "Fat Facts" von Angie Hiesl und Roland Kaiser

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  • Hunderte Besucher folgten am späten Freitagabend der Video-Performance "Hide and See(k)" von KompleX KapharnaüM im Hansaviertel

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  • Live-Musik von der Trainerbank: Performance "The Curve" von Adrian Williams zum Sonnenuntergang im Preußenstadion

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  • Performance / Installation "Fat Facts" von Angie Hiesl und Roland Kaiser auf der Stubengasse

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  • Videoinstallation "Zungenbrecher - Die Geste des Sprechens" von Friederike Koch und Christof Debler am Aasee

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  • Performance "The Curve" von Adrian Williams zum Sonnenuntergang im Preußenstadion

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  • Performance / Installation "Fat Facts" von Angie Hiesl und Roland Kaiser auf der Stubengasse

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  • Performance / Installation "Fat Facts" von Angie Hiesl und Roland Kaiser auf der Stubengasse

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  • Performance / Installation "Fat Facts" von Angie Hiesl und Roland Kaiser auf der Stubengasse

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  • Performance / Installation "Fat Facts" von Angie Hiesl und Roland Kaiser auf der Stubengasse

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  • Performance / Installation "Fat Facts" von Angie Hiesl und Roland Kaiser auf der Stubengasse

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  • Videoinstallation "Zungenbrecher - Die Geste des Sprechens" von Friederike Koch und Christof Debler am Aasee

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  • "Punch Agathe Münster Mash" am Aasee von Gütesiegel Kultur* aka Stefanie Oberhoff in Koproduktion mit Snuff Puppets, Espace Masolo und Theater im Pumpenhaus

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  • "Punch Agathe Münster Mash" am Aasee von Gütesiegel Kultur* aka Stefanie Oberhoff in Koproduktion mit Snuff Puppets, Espace Masolo und Theater im Pumpenhaus

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  • Performance "The Curve" von Adrian Williams zum Sonnenuntergang im Preußenstadion

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  • Performance "The Curve" von Adrian Williams zum Sonnenuntergang im Preußenstadion

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  • Video-Performance "Hide and See(k)" von KompleX KapharnaüM im Hansaviertel

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Markus Lewe wird gerne mal emphatisch, wenn er über seine Stadt spricht. Ist ja auch sein Job. Nach diesem Wochenende muss der Oberbürgermeister ein weiteres Großereignis auf seine Liste setzen: Münster kann „Flurstücke“.

Es ist erstaunlich, wie ausgelassen, humorvoll und geduldig weite Teile der Stadtbevölkerung Lautstärke und Provokationen fast gelassen, meist heiter regis­trieren. Hunderte radeln raus zum Stadion, erleben drei Minuten Schallereignis und sind sauer? Nicht die Münsteraner: Die machen die fröhliche Stadion-Welle und haben Gesprächsstoff für den Rest des Abends. Überhaupt zeigen sich viele offen für Gespräche und Diskussionen am Rande der Performances.

Flurstücke 019 - Tag 1

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  • Die „Flurstücke“ sind gestartet Foto: Gunnar A. Pier
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  • Die „Flurstücke“ sind gestartet Foto: Gerhard H. Kock
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  • Die „Flurstücke“ sind gestartet Foto: Arndt Zinkant
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Angesichts des Festival-Gedränges (Lyrikertreffen, NRW-Theatertreffen, 100 Jahres Münster-Musik, Flurstücke) allein im ersten Halbjahr, das zusätzlich zu den jährlichen Wochenend-Ereignissen wie Grünflächenunterhaltungen, Flohmärkte, Straßen- und Viertelfeste stattfand, ist die Toleranz, Duldsamkeit, vielleicht sogar Freude über so viel aufmerksamkeitsheischende Lebendigkeit keine Selbstverständlichkeit für das große Dorf an der Aa. Münster kann Öffentlichkeit.

Kommentar: Münster ist geduldig

Markus Lewe wird gerne mal emphatisch, wenn er über seine Stadt spricht. Ist ja auch sein Job. Nach diesem Wochenende muss der Oberbürgermeister ein weiteres Großereignis auf seine Liste setzen: Münster kann „Flurstücke“.

Es ist erstaunlich, wie ausgelassen, humorvoll und geduldig weite Teile der Stadtbevölkerung Lautstärke und Provokationen fast gelassen, meist heiter regis­trieren. Hunderte radeln raus zum Stadion, erleben drei Minuten Schallereignis und sind sauer? Nicht die Münsteraner: Die machen die fröhliche Stadion-Welle und haben Gesprächsstoff für den Rest des Abends. Überhaupt zeigen sich viele offen für Gespräche und Diskussionen am Rande der Performances.

ngesichts des Festival-Gedränges (Lyrikertreffen, NRW-Theatertreffen, 100 Jahres Münster-Musik, Flurstücke) allein im ersten Halbjahr, das zusätzlich zu den jährlichen Wochenend-Ereignissen wie Grünflächenunterhaltungen, Flohmärkte, Straßen- und Viertelfeste stattfand, ist die Toleranz, Duldsamkeit, vielleicht sogar Freude über so viel aufmerksamkeitsheischende Lebendigkeit keine Selbstverständlichkeit für das große Dorf an der Aa. Münster kann Öffentlichkeit.

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Weitere Highlights: „Flurstücke 019“ erobern Münster

 

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