32. Auflage des Jazzfests
Jamie Callum und Chick Corea kommen nach Gronau

Gronau -

Je oller desto doller? Das nicht unbedingt – aber unspektakulärer wird das Programm des Jazzfests Gronau auch nicht gerade. Die 32. Auflage des beliebten Traditionsfestivals geht vom 25. April bis 3. Mai 2020 über die Bühne. Der fürs Gronauer Jazzfest typische Mix beinhaltet auch anverwandte Genres vom Blues bis Pop.

Donnerstag, 21.11.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 22.11.2019, 07:37 Uhr
Der britische Pianist, Sänger und Arrangeur Jamie Callum und das Trio mit Pianist Chick Corea (l.),
Der britische Pianist, Sänger und Arrangeur Jamie Callum und das Trio mit Pianist Chick Corea (l.), Foto: Danny North

Die 32. Auflage des beliebten Traditionsfestivals in Gronau geht vom 25. April bis 3. Mai 2020 über die Bühne. Der fürs Gronauer Jazzfest typische Mix beinhaltet auch anverwandte Genres vom Blues bis Pop.

Schon vor der Kernzeit des Festivals erwartet Jazzfreunde ein erster Höhepunkt: Am 26. März treten der Pianist Chick Corea , Christian McBride (Bass) und Brian Blade (Schlagzeug) auf. „Aufgrund der Tourplanungen versetzt zum eigentlichen Festivalzeitraum“, so begründet das Programmplaner Otto Lohle, der Corea schon seit Jahren hinterher ist.

Diese Stars kommen zum 32. Jazzfest Gronau

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  • Chick Corea kommt zum Jazzfest nach Gronau. Der 1941 geborene Amerikaner ist eine Ikone der Musikwelt. Der Pianist, Komponist und Bandleader gilt als einer der bedeutendsten Jazzpianisten und einer der Gründerväter des Jazzrock. [Konzert an 26. März]

    Foto: Chick Corea Productions
  • Inga Rumpf hat seit Anfang der 60er Jahre Rockgeschichte geschrieben und beherrscht auch den Blues in all seinen Facetten. Als Sängerin hat sie an der Seite von Udo Lindenberg und Alex Conti für Furore gesorgt. [Konzert am 26. April]

    Foto: Melanie Dreysse
  • Doch doch – das darf man schon als kleine Sensation bezeichnen, dass der englische Singer-Songwriter, Multiinstrumentalist und Entertainer Jamie Cullum die 32. Ausgabe des Jazzfestes Gronau mit einem Konzert bereichern wird.  Jamie Cullum  zählt – obwohl erst gerade 40 geworden – zu den erfolgreichsten britischen Jazzmusikern. [Konzert am 25. April]

    Foto: Danny North
  • Sie kann mit ihrer Stimme mühelos über 4 Oktaven hinweg Genregrenzen durchbrechen - Sängerin Jocelyn B. Smith. Seit über 30 Jahren lebt die gebürtige New Yorkerin in ihrer Wahlheimat Berlin. Jocelyn B. Smith holt ihr Publikum aus allen Ecken der modernen Musikgeschichte ab. [Konzert am 26. April]

    Foto: Martin Kalitschke
  • Joscho Stephan und sein Trio entführen ihr Publikum in die Welt des Gipsy Swing und Latin. [Konzert am 27. April]

    Foto: Joscho Stephan
  • Seit seinem ESC-Auftritt («Can't Wait Until Tonight»/Platz 8) veröffentlichte Max Mutzke bereits sieben Alben. Mit seiner bluesigen Stimme hat er auch in Gronau viele Fans. [Konzert am 2. Mai]

    Foto: Christiane Nitsche
  • Die Band Mothers Finest braucht man kaum vorzustellen. Mit ihrer Mischung aus Funk, Rock, Soul und Blues reißt sie das Publikum bei ihren Live-Shows mit. [Konzert am 30. April]

    Foto: Band
  • Vor allem an Stefanie Heinzmanns erstes Konzert beim Jazzfest erinnern sich alle gerne, die dabei waren. Unkompliziert, mit toller Stimme rockte sie die Bürgerhalle. Sie und Max Mutzke werden mit ihren Bands in einem Doppelkonzert für einen würdigen Abschluss der Großkonzerte sorgen. [Konzert am 2. Mai]

    Foto: Benedikt Schnermann
  • Die Musiker von „4 Wheel Drive“ haben in anderen Formationen allesamt schon beim Jazzfest gespielt: Nils Landgren (Posaune), Michael Wollny (Klavier), Wolfgang Haffner (Schlagzeug) und Lars Danielsson (Bass). Haffner eröffnet den Abend mit seiner Band. [Konzert am 29. April]

    Foto: Stephen Freiheit
  • Techno und Elektro definieren die drei Jazz-Nerds von „LBT“ (Leo Betzl Trio) schlicht als Genres, die sie konsequent analog erzeugen. Das tut das bayerische Trio mit Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, stets angetrieben von einer pulsierenden Kickdrum. [Konzert am 28. April]

    Foto: Gunnar A. Pier
  • RoMi steht für Roman Babik und Mickey Neher, die beiden Gründungsmitglieder vom „Club des Belugas“. Sie zelebrieren R’n’B, Hip Jazz und Lounge Groove. [Konzert am 28. April]

    Foto: Joachim Kneisel
  • Das Plakatmotiv des 32. Jazzfest Gronau.

    Foto: Jazzfest Gronau

Mit dem unkonventionellen britischen Pianisten, Sänger und Arrangeur Jamie Callum kommt am 25. April ein wahrer musikalischer Tausendsassa zum Jazzfest. Am Tag darauf stehen bei einem Doppelkonzert zwei Sängerinnen mit jeder Menge Blues, Soul und Gospel auf der Bühne: Inga Rumpf und Jocelyn B. Smith. Inga Rumpfs Stimme prägte seit den 1960er-Jahren den Sound von Kultbands wie City Preachers, Frumpy und Atlantis. Den anderen Teil des Abends gestaltet mit Jocelyn B. Smith eine Sängerin, die ihr Publikum aus allen Ecken der modernen Musikgeschichte abholt. Joscho Stephan mit seinem Trio entführt am 27. April sein Publikum in die Welt des Gipsy Swing und Latin. Er verbindet die Klassiker des Genres mit Latin, Pop und Klassik. Stargast ist Stochelo Rosenberg.

Ein weiteres Doppelkonzert am 28. April: Das Leo Betzl Trio LBT erzeugt Techno rein akustisch mit Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. RoMi steht für Roman Babik und Mickey Neher. Sie verstehen, auf ein paar Quadratmetern RnB, Hip Jazz und Lounge Groove zu zelebrieren. Die Musiker von „4 Wheel Drive“ Nils Landgren (Posaune), Michael Wollny (Klavier), Wolfgang Haffner (Schlagzeug) und Lars Danielsson (Bass) gastieren am 29. April in Gronau. „Und da der Haffner Wolfgang schon mal in Gronau ist, haben wir ihn gebeten, den Abend mit seiner eigenen Band zu eröffnen“, sagt Otto Lohle.

Spätestens seit ihrem Auftritt im Rockpalast in den 1970er-Jahren ist die Band Mothers Finest Kult. Mit ihrer kraftvollen Mischung aus Funk, Rock, Soul und Blues ist sie am 30. April Hauptattraktion des Konzertabends. Im Vorprogramm eine weitere Legende: „My Brainbox“, Nachfahre der 1970er-Jahre-Band Brainbox. Mit dabei: Gitarrist Jan Akkerman und Bert Heerink, Sänger der Hardrockband Vandenberg.

Die Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann und der Sänger Max Mutzke werden am 2. Mai mit ihren Bands für den Abschluss der Großkonzerte sorgen.

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