Interview mit Prof. Benedikt Kranemann
Was ein Liturgiewissenschaftler zur Corona-Krise, alternativen Gottesdienstformen und zu Ostern sagt

Münster/Erfurt -

So ein Osterfest gab es noch nicht. Alle öffentlichen Gottesdienstes wurden wegen der Corona-Pandemie verboten. Die liturgischen Feiern finden nur in kleinstem Rahmen und per Übertragung im Fernsehen oder im Internet statt. Über diese ungewöhnlich herausfordernde Situation sprachen wir mit dem Liturgiewissenschaftler Prof. Benedikt Kranemann aus Erfurt. Von Johannes Loy
Donnerstag, 09.04.2020, 16:35 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.04.2020, 16:35 Uhr
Das Osterfeuer brennt, die Osterkerze ist entzündet. Überall feiern die Christen Jahr für Jahr wieder in der Osternacht die Auferstehung Christi. Nur in diesem Jahr ist alles anders.
Das Osterfeuer brennt, die Osterkerze ist entzündet. Überall feiern die Christen Jahr für Jahr wieder in der Osternacht die Auferstehung Christi. Nur in diesem Jahr ist alles anders. Foto: Matthias Ahlke
Die Kirchen haben das liturgische Geschehen ihrer Gottesdienste weitgehend ins Fernsehen, in Live-Streams im Internet und in kleine, eher häuslich wirkende Kreise verlegt. Über diese Ausnahmesituation, die es gerade an den Kar- und Ostertagen so noch nicht gegeben hat, befragten wir den Erfurter Liturgiewissenschaftler Prof. Benedikt Kranemann.
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