Interview mit Dirigent Eberhard Kloke
Opernbearbeitungen wie geschaffen für die Corona-Zeit

Münster -

Mit seiner Version von Alban Bergs „Wozzeck“ faszinierte Eberhard Kloke vor einigen Jahren das Publikum der Bagno-Konzertgalerie in Steinfurt. Jetzt bewegt sich der Dirigent und Komponist zwischen „Rosenkavalier“ und „Tristan“. Von Harald Suerland
Samstag, 27.03.2021, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 27.03.2021, 09:00 Uhr
Interview mit Dirigent Eberhard Kloke: Opernbearbeitungen wie geschaffen für die Corona-Zeit
Die Richard-Strauss-Stadt München hat einen neuen „Rosenkavalier“ (bis 19. April in der Arte-Mediathek). Dessen Orchesterfassung schuf Eberhard Kloke, der früher in Bochum wirkte und in Steinfurt einen spektakulären „Wozzeck“ realisierte. Foto: Wilfried Hösl
Die Bayerische Staatsoper hat sich am Wochenende von einem berühmten Bühnen-„Denkmal“ getrennt: Ihre jahrzehntealte „Rosenkavalier“-Produktion wurde durch eine neue Version von Regisseur Barrie Kosky und dem designierten Chefdirigenten Vladimir Jurowski am Pult ersetzt. Die schlankere Orchesterversion schuf der Berliner Komponist und frühere Bochumer Chefdirigent Eberhard Kloke. Mit ihm sprachen wir auch über sein anstehendes „Tristan“-Projekt in Düsseldorf. Guten Morgen Herr Kloke. Vladimir Jurowski, der in Berlin das Rundfunk-Sinfonieorchester leitet, hat Ihre Version des „Rosenkavaliers“ anstelle des üppig orchestrierten Originals in München herausgebracht. Wie kam es dazu? Eberhard Kloke: Ich hatte ihm von meiner Bearbeitung erzählt, meiner dritten Richard-Strauss-Oper. Daraufhin ist er auf mich zugekommen, und im Gespräch haben wir die inhaltlichen Fragen geklärt. So war es ihm wichtig, die üblichen Striche im dritten Akt der Oper zu öffnen.
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