Streit zwischen Hammgas-Gesellschaftern
Gas-Suche offenbar doch nicht beendet

Hamm/Ascheberg -

Gänzlich vom Tisch ist die Erdgas-Suche in Ascheberg offenbar noch nicht. Im Dezember hatten die Hammer Stadtwerke das Aus verkündet; die testweise Förderung im Ortsteil Herbern sei einfach nicht ergiebig genug gewesen.

Dienstag, 14.02.2017, 19:02 Uhr

In Herbern bei Ascheberg hatte die Hammgas nach Erdgas gesucht. Jetzt schließt der Mehrheitsgesellschafter PVG eine Förderung doch nicht aus.
In Herbern bei Ascheberg hatte die Hammgas nach Erdgas gesucht. Jetzt schließt der Mehrheitsgesellschafter PVG eine Förderung doch nicht aus. Foto: Wilfried Gerharz

Verbunden damit kündigte die städtische Tochter den Ausstieg aus der Hammgas GmbH an. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von vier Unternehmen, die das Gas hatten fördern wollen. Weiterhin erklärten die Stadtwerke, dass die zweite, ursprünglich auf Hammer Stadtgebiet geplante Probebohrung abgesagt sei.

Am Dienstag nun machte die PVG GmbH, die 63 Prozent an der Hammgas hält, die Rolle rückwärts. Nicht nur, dass sie den Rückzug der Stadtwerke aus der gemeinsamen Gesellschaft für unrechtmäßig und damit unwirksam erklärte.

Das Unternehmen aus Gelsenkirchen , das sich auf die Analyse von Gas-Lagerstätten spezialisiert hat, betonte darüber hinaus in ei­ner Stellungnahme, es halte eine erfolgreiche Gasförderung im Aufsuchungsgebiet der Hammgas für machbar. Vor diesem Hintergrund hat PVG die zweite Bohrung „beauftragt“ und erklärte, sie zeitnah „durchführen zu lassen“.

Erdgas-Suche in Ascheberg

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  • Der Unternehmensverbund „Hamm-Gas“ führt eine sogenannte Aufsuchungsbohrung nach Flözgas in Nordick durch.

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  • Fracking ist bei der erteilten Bohrerlaubnis jedoch ausgeschlossen.

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  • Die Firma „Hamm-Gas“ hatte im Mai 2015 die Zulassung für die Bohrung „Herbern 58“ in der Bauerschaft Nordick zur Suche nach Flözgas beantragt und Anfang 2016 genehmigt bekommen.

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  • Gespannt warten Ralf Presse (l.) und Andreas Tönies ab, ob die Suche nach Gas erfolgreich sein wird.

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  • Durch Auflagen wird sichergestellt, dass die Bohrungen umweltverträglich und in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben durchgeführt werden.

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  • Oberste Priorität hat bei den Arbeiten in Nordick der Gewässer- und Grundwasserschutz.

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  • Erdgas-Suche in Ascheberg Foto: Wilfried Gerharz
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