Verdacht auf Schwefelwasserstoff
Grünkohl löst Großeinsatz aus

Lüdinghausen -

Glimpflich endete ein Großeinsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei am Sonntagnachmittag am Ostwall in Lüdinghausen. Der anfängliche Verdacht auf Schwefelwasserstoff bestätigte sich nicht.

Sonntag, 02.12.2018, 00:00 Uhr aktualisiert: 03.12.2018, 07:44 Uhr
Der Großeinsatz am Ostwall endete glimpflich. Am frühen Abend rückten die vielen vorsorglich alarmierten Rettungskräfte wieder ab. 
Der Großeinsatz am Ostwall endete glimpflich. Am frühen Abend rückten die vielen vorsorglich alarmierten Rettungskräfte wieder ab.  Foto: Anne Eckrodt

Großeinsatz am Ostwall: Am Sonntag gegen 17 Uhr wurde der DRK-Rettungsdienst zu einer Flüchtlingsunterkunft gerufen. Nach Angaben der Polizei klagte ein 13-jähriger Bewohner über Kopfschmerzen. Bei einer ersten Messung durch die Rettungskräfte löste der Schwefelmelder aus. Die daraufhin alarmierte Freiwillige Feuerwehr , die mit beiden Löschzügen ausrückte, führte mit ihren Geräten weitere Überprüfungen in dem geräumten Gebäude durch. „Wir haben mit zwei Trupps unter Atemschutz alle Räume kontrolliert und keinerlei Ansatzpunkte für Schwefelwasserstoff gefunden“, teilte der stellvertretende Wehrführer Klaus Hesselmann mit.

Straße gesperrt

Sicherheitshalber wurde jedoch der ABC-Zug des Kreises Coesfeld hinzugezogen. Dessen Kräfte gaben schließlich Entwarnung: Es lag keine für Menschen gefährliche Gaskonzentration vor. Als Quelle des Gases machten die Fachleute in der Mikrowelle erhitzten Grünkohl aus. Gegen 18.15 Uhr wurden die Absperrungen rund um den Einsatzort aufgehoben, und die Kräfte rückten wieder ab.

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