Nistkästen gegen Eichenprozessionsspinner
Bunte Häuser erfüllen mehrere Zwecke

Senden -

Nistkästen für Meisen, damit diese Raupen fressen: Die Kita Erlengrund hat Behausungen für die Singvögel aufgehängt und unterstützt damit den Vorstoß in der Gemeinde, die Eichenprozessionsspinner nicht nur mit Gift, sondern auch mit natürlichen Mitteln zu bekämpfen.

Freitag, 14.02.2020, 06:30 Uhr
Nistkästen in den Farben der Kita-Gruppen brachte Norbert Schorn in der Einrichtung und ihrer Zufahrt an.
Nistkästen in den Farben der Kita-Gruppen brachte Norbert Schorn in der Einrichtung und ihrer Zufahrt an. Foto: di

Sie sind nützlich und schön: Mit bunten Nistkästen beteiligt sich die Kindertagesstätte Erlengrund daran, die Ausbreitung der Eichenprozessionsspinner zumindest ein Stück weit einzudämmen. Zugleich dienen die Vogelhäuser aber auf jeden Fall dazu, dass Meisen, die die Raupen fressen sollen, ihren Nachwuchs sicher und ungestört aufziehen können. Gleich acht der farbenfrohen Holzarbeiten wurden am Donnerstag befestigt.

Dazu war Norbert Schorn in die Einrichtung am Hiegenbusch gekommen. Der Landschaftsgärtner, Vater einer Erzieherin und Initiator der Aktion hatte Leiter und Werkzeug mit dabei, um die Nistkästen anzubringen. Wobei auf eine Ausrichtung nach Osten und beim Befestigen auf Material geachtet wurde, dass die Stämme der Bäume nur wenig in Mitleidenschaft zieht.

Die Meisen-Behausungen, die der Kita günstig angeboten worden waren, warten mit formschönem Aussehen und besonderer Farbauswahl auf: Die vier Farben der vier Gruppen finden sich in ihnen wieder. Die Nistkästen wurden auch so positioniert, dass die Kita-Kinder beobachten können, wie sich die Meisen-Eltern um ihre Sprösslinge kümmern und diese erstmals sichtbar werden. Mit dem Reinigen der Behausungen übernehmen die Erlengrund-Kinder auch weitere Verantwortung für ihr Projekt.

Neben den Kästen, die auf dem Kita-Gelände angebracht wurden, griff Schorn auch an der Zuwegung am Erlengrund Wald zum Werkzeug.

Die Kita beteiligt sich damit an der Gesamt-Aktion in der Gemeinde Senden. Bislang waren dabei 80 Kästen zusammengekommen. Die Gemeinde stellt das Material. Das Kolping-Bildungswerk (30 Stück) , die Pfadfinder (DPSG) Stamm Senden (20 Stück) und Schüler und Lehrer der Edith-Stein Hauptschule (30 Stück) bauen daraus die Nistkästen zusammen. Diese werden noch im Februar aufgehängt, kündigt Katrin Fröhlich als Sprecherin der Kommune an.

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