Nach Homeschooling
So gelingt der Übergang in den Schulalltag

Das Ende einer langen Zeit ist in Sicht: Nach zehn Wochen kehren am Montag die ersten Grundschüler zurück in den Präsenzunterricht. Viele fühlen sich ausgetaktet vom Homeschooling, andere haben Sorgen, den alten neuen Alltag wieder zu meistern. Schulpsychologen geben Rat, wie der Weg zurück in die Normalität gelingen kann. Von Michaela Töns
Donnerstag, 18.02.2021, 10:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.02.2021, 10:00 Uhr
Endlich wieder den Tornister packen: Das Ritual hilft Kindern dabei, zurück in gewohnte Strukturen zu finden.
Endlich wieder den Tornister packen: Das Ritual hilft Kindern dabei, zurück in gewohnte Strukturen zu finden. Foto: IMAGO/Ute Grabowsky
Am Montag dürfen die ersten Grundschüler wieder zur Schule ­gehen – und zumindest tageweise Normalität erleben. Viele fühlen sich ausgetaktet, kommen schwer in den Schlaf, sind nicht ausgeglichen. Was können Eltern tun, um den Übergang zu frühem Auf­stehen und geballten Kontakten zu schaffen?„Die Beziehung zum Kind hat Priorität“, erklärt Dr. Elisabeth Kawohl. Der Fokus liege in den ersten Tagen darauf, dass die Jungen und Mädchen sich wieder in der Schule wohlfühlen und sie als guten und sicheren Ort erfahren. „Die Kommunikation ist daher besonders wichtig“, fügt die Psychologin an, die zum Team der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises Warendorf gehört. Eltern sollten in ruhiger Atmosphäre mit ihrem Kind über die Veränderungen, die anstehen, sprechen und erklären, was sich an der Struktur des Tages ändert. Einen Einstieg und eine positive Grundhaltung könne die Frage „Worauf freust du dich?“ ermöglichen.
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