Umsätze brechen noch stärker ein
Folgen der verpflichtenden Coronatests bei der Einreise aus den Niederlanden

Gronau -

Wie stark Deutschland und die Niederlande mittlerweile miteinander verwoben sind, zeigt sich nirgends so gut wie an der Grenze. Und nirgendwo macht sich so schnell bemerkbar, wenn Hürden für die Einreie aufgebaut werden. Wie jetzt durch die Corona-Testpflicht. Von Martin Borck
Dienstag, 13.04.2021, 19:59 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 13.04.2021, 19:59 Uhr
Der Parkplatz vor den Discountern an der Königstraße am Dienstagmittag. Dort, wo sonst Dutzende niederländische Autos stehen, herrscht Leere.
Der Parkplatz vor den Discountern an der Königstraße am Dienstagmittag. Dort, wo sonst Dutzende niederländische Autos stehen, herrscht Leere. Foto: Martin Borck
Ein ganz gewöhnlicher Tag in Gronau: Auf der Neustraße wird – so der Eindruck – fast mehr Niederländisch als Deutsch gesprochen, in den Cafés ebenfalls. An den Zapfsäulen der Tankstellen stehen Autos mit gelben Kennzeichen. Die Parkplätze der Supermärkte und Discounter stehen voll mit niederländischen Pkw. Doch spätestens seit einer Woche ist alles anders: Seit die Corona-Testpflicht für die Einreise aus den Niederlanden eingeführt ist, fehlen die Niederländer im Stadtbild. Und damit auch als Kunden. Schon durch die bisherigen Verordnungen hat Frank Schulte vom Schuhhaus in der Schulstraße einen Frequenzverlust von 70 Prozent verzeichnet. „Mit negativem, tagesaktuellen Test kann man nach Anmeldung in das Geschäft kommen.“ „Click & meet“ auf Neudeutsch. „Wir halten alle Vorgaben ein“, sagt das Vorstandsmitglied des Cityrings. Die ständigen Änderungen und Ausnahmen machten es für den Einzelhandel aber nicht leichter. Traditionell sei der Anteil an Kunden von jenseits der Grenze hoch. Doch jetzt?
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