DRK freut sich über 226 Blutspender
Unter erschwerten Bedingungen

Telgte -

Seit dieser Woche gilt im ganzen Land die Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch bei der jüngsten Blutspendeaktion im DRK-Zentrum bestand Maskenpflicht. An den beiden Tagen in Telgte kamen 226 Blutspender, unter ihnen neun Erstspender.

Donnerstag, 30.04.2020, 16:16 Uhr aktualisiert: 03.05.2020, 14:58 Uhr
Zugang hatten die Blutspender zum DRK-Zentrum nur mit einer Schutzmaske. Zuvor wurde die Körpertemperatur gemessen.
Zugang hatten die Blutspender zum DRK-Zentrum nur mit einer Schutzmaske. Zuvor wurde die Körpertemperatur gemessen. Foto: privat

Seit dieser Woche gilt im ganzen Land die Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch bei der jüngsten Blutspendeaktion im DRK-Zentrum bestand Maskenpflicht.

Die Blutspender, die am vergangenen Montag und Dienstag zur Ader gelassen wurden, mussten sich auf Änderungen beim Ablauf einstellen, denn es waren umfangreiche Hygienemaßnahmen erforderlich, um eine solche Veranstaltung durchführen zu können. Schon bevor die Spender überhaupt das Gebäude betreten konnten, wurde die Körpertemperatur gemessen und gefragt, ob Kontakt mir Corona-infizierten Menschen bestand.

Im gesamten Gebäude verdeutlichten Markierungen auf dem Boden die vorgeschriebenen Abstandsregeln. So waren auch die Anzahl der Spenderliegen und der Ruhebereich reduziert. Zeitweise, so hieß es von Seiten des DRK , kam es zu längeren Wartezeiten vor dem Gebäude, die sich jedoch schnell wieder normalisierten. So mancher Spender nahm es mit Humor: „An längere Wartezeiten und Warteschlangen haben wir uns ja während der letzten Wochen alle gewöhnt.“

Die Wege waren so gewählt, dass sich nicht zwei Spender begegnen konnten, und so verließen diese das DRK-Zentrum durch die Fahrzeuggarage.

An den beiden Tagen in Telgte kamen 226 Blutspender, unter ihnen neun Erstspender. Stephanie Holtmann, Blutspendebeauftragte beim Telgter Roten Kreuz, freute sich über die Zahlen: „Dass trotz der aktuellen Krise und der vielen Einschränkungen so viele Spender zu uns kamen, ist erfreulich.“ Auf das Buffet mussten die Spender allerdings verzichten, zu streng sind das Kontaktverbot und die Abstandsregelung. Somit bekam jeder Spender ein Lunchpaket zum Mitnehmen.

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