NRW
Durchsuchungen nach Verdacht der Aktienkurs-Manipulation

Düsseldorf (dpa/lnw) - Dem Verdacht der Aktienkurs-Manipulation mit Wertpapieren des Navi-Herstellers Apollo Bell sind am Dienstag bundesweit 150 Ermittler mit einer Durchsuchungsaktion nachgegangen. Es werde gegen 23 Beschuldigte ermittelt, 20 Objekte seien durchsucht worden, sagte der Düsseldorfer Oberstaatsanwalt Ralf Möllmann am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Der Navigationsgerätehersteller mit Sitz in Großbritannien habe eine Niederlassung in Düsseldorf. Ab Juli 2008 sollen die Beschuldigten den Aktienkurs mit falschen Angaben in die Höhe getrieben haben. 22 Millionen Euro sollen aus dem Aktienverkauf erzielt worden sein. Im vergangenen März hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Dienstag, 27.11.2012, 14:11 Uhr

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