NRW
NRW-CDU startet Reformkongress: Mehr Selbstbewusstsein

Köln (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet hat seine Partei ein Jahr nach dem Wahldesaster wieder zu mehr Selbstbewusstein aufgerufen. «Wir müssen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen», sagte Laschet am Samstag bei einem Kongress mit gut 500 CDU-Mitgliedern in Köln, der einen breiten Reformprozess einleiten soll. «Wir brauchen nicht bei Null anzufangen». Die zentralen Positionen und Werte der NRW-CDU - etwa ihr christliches Menschenbild - müssten klar definiert und besser erklärt werden. «Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität. Das ist der Markenkern der CDU».

Samstag, 13.04.2013, 11:04 Uhr

Vor knapp einem Jahr hatte der größte CDU-Landesverband - mit aktuell 145 000 Mitgliedern - ein Debakel bei der Landtagswahl erlebt, war auf 26,3 Prozent abgestürzt. Unter starker Beteiligung der Mitglieder soll nun binnen eines Jahres ein Grundsatzprogramm erarbeitet werden. Laschet sagte, die Forderung der Basis werde ernst genommen, nach dem «absoluten Tiefpunkt» vom Mai 2012 nun zu definieren, was genau die NRW-CDU ausmache. Fünf Monate vor der Bundestagswahl will sich die NRW-Partei zugleich auch deutlich ins Wahlprogramm der Bundes-CDU einbringen. Der Landesverband stellt etwa ein Drittel aller CDU-Mitglieder in Deutschland , Laschet ist stellvertretender Bundesparteichef.

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