Kommunen fordern Ausgleich : Gezerre um Kosten der Inklusion
Zum Beispiel der Kreis Borken

Mindestens drei Millionen Euro Investitionskosten müsste der Kreis Borken schultern, wenn Eltern ab dem Schuljahr 2014/15 ihren Rechtsanspruch wahrnehmen, ein behindertes Kind an einer Regelschule anzumelden. Diese von den kommunalen Spitzenverbänden vorgelegte Modellberechnung umfasst Baumaßnahmen für die Barrierefreiheit und die Einrichtung zusätzlicher Mehrzweckräume. Sobald die durchschnittliche Schülerzahl je Klasse verringert wird, entstehe weiterer Bedarf an Unterrichtsräumen. Die Investitionen stiegen über vier Millionen Euro. Wenn mit der Inklusion maximale Klassengrößen verbunden würden, fehlten trotz sinkender Schülerzahlen Klassenzimmer. Investitionsbedarf: mindestens zehn Millionen Euro. Die laufenden Kosten durch den Einsatz von Integrationshelfern, Sozialarbeitern und Psychologen belaufen sich auf vier Millionen Euro jährlich.

Dienstag, 16.07.2013, 12:07 Uhr

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