Wissenschaft
Fährtenleser gewinnen neue Erkenntnisse über Urmenschen

Köln (dpa/lnw) - Namibische Buschleute haben bei der Analyse von Fußspuren eiszeitlicher Urmenschen in den Pyrenäen-Höhlen verblüffende neue Erkenntnisse gewonnen. So sprachen die Fußspuren etwa in der Höhle von Niaux nicht für eine gebückte Haltung, obwohl die Höhle eine niedrige Decke hat. Das ist eines der Ergebnisse einer ungewöhnlichen Expedition von drei San-Jägern aus der Kalahari mit einem deutschen Archäologenteam. Erste Erkenntnisse des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Projekts veröffentlichten die Forscher auf Twitter.

Mittwoch, 17.07.2013, 09:07 Uhr

Ein Fußabdruck an einer anderen Stelle galt bisher als der einzige Abdruck aus der Eiszeit von einem beschuhten Fuß. Die San-Jäger kamen zu einem anderen Schluss: Auch dieser Abdruck stamme von einem barfuß gehenden Menschen. Die San, die auch Buschleute genannt werden, gelten als die besten Fährtenleser der Welt.

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