Konflikte
Innenminister streiten über Aufnahme syrischer Flüchtlinge

Düsseldorf (dpa/lnw) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und sein nordrhein-westfälischer Amtskollege Ralf Jäger (SPD) streiten über die Aufnahme syrischer Flüchtlinge. Jäger hatte dem Bundesinnenminister vorgeworfen, nicht von der eigenen Möglichkeit Gebrauch zu machen, mehr schutzbedürftige Menschen aus Syrien aufzunehmen. Das sei «beschämend».

Samstag, 31.08.2013, 13:08 Uhr

Friedrich wies diese Kritik am Samstag zurück. Deutschland sei mit seiner Aufnahme von 5000 Syrern über die bereits hier lebenden 45 000 Syrer hinaus Vorreiter in Europa . Er habe den Bundesländern frei gestellt, über dieses Kontingent hinauszugehen. «Schön, dass auch Herr Jäger sich entschlossen hat, von unserer Regelung Gebrauch zu machen», sagte Friedrich laut Mitteilung. Jäger hatte am Freitag erklärt, NRW wolle 1000 weiteren Flüchtlingen den Aufenthalt ermöglichen. Das seien rund doppelt so viele syrische Flüchtlinge wie ursprünglich geplant.

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