Kommunen
Siebengebirgs-Weinberge in NRW bleiben erhalten

Düsseldorf/Bad Honnef (dpa/lnw) - Der Erhalt der wegen Steinschlaggefahr gesperrten Weinberge im Siebengebirge ist vorerst gesichert. Für die dauerhafte Sicherung des Siegfriedfelsens hat das Land sich mit den Kommunen, dem Verschönerungsverein Siebengebirge (VVS) und den ansässigen Winzern auf ein Finanzierungsmodell verständigt. Das teilte das Umweltministerium am Freitag in Düsseldorf mit. Danach wird das Land mit rund 700 000 Euro den größten Anteil an den Sicherungsmaßnahmen übernehmen.

Freitag, 20.12.2013, 17:12 Uhr

Der Rhein-Sieg-Kreis soll sich mit 300 000 Euro beteiligen, die Städte Bad Honnef und Königswinter mit jeweils 150 000 Euro. Von der NRW-Stiftung werden 200 000 Euro der Kosten übernommen. Der VVS als Eigentümer des Felsens trägt 165 000 Euro der Kosten. Der Parlamentarische Staatssekretär im Umweltministerium , Horst Becker (Grüne), erklärte in einer Mitteilung, dass die einmaligen Weinberge in NRW einen hohen überregionalen Kultur- und Naturstellenwert hätten. Bislang war eine Einigung an rechtlichen Fragen und am Geld gescheitert.

Im südlich von Bonn gelegenen einzigen Weinanbaugebiet Nordrhein-Westfalens arbeiten drei hauptberufliche Winzer. Ende Juli hatte die Bezirksregierung wegen Steinschlaggefahr verboten, die Weinberge zu betreten. Im Januar 2011 hatte ein tonnenschwerer Brocken in einen der Weinberge eingeschlagen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2115639?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F1749588%2F2568410%2F
Nachrichten-Ticker