Gesundheit
Sozialgericht spricht Kind Entschädigung nach Impfschaden zu

Dortmund (dpa/lnw) - Das Sozialgericht Dortmund hat einem Kind, das nach einer Hepatitis-B-Impfung Lähmungserscheinungen und eine Fehlstellung im Fuß erlitten hat, Entschädigung zugesprochen. Das Gericht sah das Guillain-Barre-Syndrom - eine entzündliche Erkrankung von peripheren Nervensträngen - als Impfschaden an. Der Junge aus Hamm war mit zwei Jahren gegen Hepatitis A und B geimpft worden. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als zuständige Behörde lehnte die Anerkennung als Impfschaden ab. Entgegen dem Verband sah das Gericht aber einen Zusammenhang zwischen Impfung und Syndrom. Der LWL, der auf die Berufung verzichtete, muss dem Kind nun Beschädigtenversorgung gewähren, wie es in dem am Mittwoch veröffentlichten Urteil vom 13. November 2013 heißt (Az.: S 7 VJ 601/09).

Mittwoch, 15.01.2014, 14:01 Uhr

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