Theater
Stücke über NSU-Terror und Flüchtlinge für Dramatikerpreis nominiert

Mülheim an der Ruhr (dpa/lnw) - Das Schicksal von Flüchtlingen, rechtsextreme Gewalt oder Groteskes aus einer Kinderwunschpraxis: Sieben Stücke mit überwiegend hochaktuellen Themen konkurrieren in diesem Jahr um den 40. Mülheimer Dramatikerpreis. «Das Trendthema des Theaterjahres sind die Taten der Terrorzelle NSU», sagte der Sprecher des Auswahlgremiums Tobias Becker am Dienstag. Auf die Liste der Nominierten hat es «Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute» von Dirk Laucke in der Inszenierung des Schauspiels Stuttgarts geschafft.

Dienstag, 03.03.2015, 13:01 Uhr

Mit in der Konkurrenz sind auch «Die Schutzbefohlenen» von Elfriede Jelinek über das Flüchtlingsdrama von Lampedusa (Hamburger Thalia Theater ) und die Groteske «Wunsch und Wunder» von Felicia Zeller (Saarländisches Staatstheater) über eine Praxis für Reproduktionsmedizin. Der mit 15 000 Euro dotierte Dramatikerpreis gilt als eine der renommiertesten Theaterauszeichnungen Deutschlands.

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