Kirche
Kreuzwegsprozessionen: Christen gedenken Christi Leiden

Verhüllte Kreuze und schweigende Glocken: Am Karfreitag erinnern die Christen an den Tod von Jesus Christus. Mit Prozessionen und Kreuzwegsandachten vollziehen sie auch in Nordrhein-Westfalen sein Leiden nach.

Donnerstag, 02.04.2015, 19:04 Uhr

Düsseldorf/Münster (dpa/lnw) - Mit Prozessionen und Gottesdiensten gedenken die Christen in Nordrhein-Westfalen am heutigen Karfreitag des Leidens und Sterbens von Jesus Christus am Kreuz. Nach biblischer Überlieferung wurde an diesem Tag der Sohn Gottes verurteilt und gekreuzigt. Viele Christen in den Bistümern und Landeskirchen vollziehen daher in Prozessionen die Stationen des Kreuzweges nach. Zur Todesstunde Jesu Christi gibt es in den Kirchen Passionskonzerte oder Andachten mit schweigender Orgel und verhüllten Kreuzen. Der Freitag vor Ostern gilt als Tag der Buße, des Fastens und des Gebets.

In Wuppertal beispielsweise spielt die italienische Gemeinde den Leidensweg Christi in einem Passionsspiel nach. Die ebenfalls traditionsreiche Prozession auf der Halde Prosper-Haniel in der Ruhrgebietsstadt Bottrop fällt dagegen aus, weil der Weg nach den heftigen Regenfällen kaum begehbar ist. Der Ruhr-Bischof Franz-Josef Overbeck wird stattdessen nun in einer Kirche mit den Gläubigen beten. Auch der Münsteraner Bischof Felix Genn wird im Dom der Stadt die Karfreitagsliturgie feiern.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3173597?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F4843557%2F4843566%2F
Mit Stichverletzungen ins Krankenhaus
Die Polizei wurde zu einer Messerstecherei gerufen.
Nachrichten-Ticker