Umweltverschmutzung
Wirtschaftsminister besucht Sanierungsarbeiten an der Ölkaverne

Bei Gronau an der niederländischen Grenze kam im April 2014 Öl aus dem Boden. Es stammte aus der nationalen Ölreserve - die hatte ein Leck. Der NRW-Wirtschaftsminister informiert sich vor Ort über die Konsequenzen.

Donnerstag, 16.04.2015, 09:04 Uhr

Gronau (dpa) - Ein Jahr nach dem Ölaustritt im westlichen Münsterland informiert sich Wirtschaftsminister Garrelt Duin ( SPD ) heute über die Sanierungsarbeiten . Zusammen mit Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg und der Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen besucht der Minister das Gebiet in Gronau-Epe. Er will sich vor Ort über Sanierung, Schadensverlauf und Schlussfolgerungen nach der Umweltverschmutzung informieren. Im April 2014 war zuerst auf einer Kuhwiese, dann auf einem Bauernhof und später auch in einem Naturschutzgebiet im Wald Öl an die Oberfläche getreten.

In rund 1000 Meter Tiefe lagert in Gronau-Epe in Hohlräumen, die durch Salzabbau entstanden sind, Öl und Gas für die nationale Energiereserve. Viele Lkw-Ladungen mit verseuchter Erde mussten entsorgt werden, nachdem das Öl nach oben gelangt war. Die Suche nach der Ursache dauerte bis zum Juni. Dann stand fest: Ein Verbindungsstück in 217 Metern Tiefe zwischen zwei Rohren war nicht dicht. Das Öl hatte sich den Weg nach oben durch mehrere Erdschichten gesucht.

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