Unfälle
Grünen-Verkehrspolitiker fordert PS-Grenze für Fahranfänger

Köln (dpa/lnw) - Nach mehreren tödlichen Verkehrsunfällen bei mutmaßlich illegalen Autorennen fordert der verkehrspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Arndt Klocke, Konsequenzen. «Wir müssen verhindern, dass testosterongesteuerte Jugendliche sich selbst und vor allem unbeteiligte Dritte in Gefahr bringen», sagte er dem «Express» (Dienstag). Er halte deshalb die Einführung einer PS-Grenze für Fahranfänger für sinnvoll. «Wer mit 18 den Motorradführerschein macht, darf nicht gleich auf die dicken Maschinen. Aber wer mit 18 den Autoführerschein macht, wird sofort auf Porsche und Lamborghini losgelassen. Das kann nicht sein», sagte er.

Montag, 20.04.2015, 19:12 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 20.04.2015, 19:02 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 20.04.2015, 19:12 Uhr

Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers stellte sich hinter die Forderung. In Köln waren in den vergangenen Wochen eine 19-jährige Radfahrerin und der Fahrgast eines Taxis bei Unfällen ums Leben gekommen. Die Polizei geht in beiden Fällen davon aus, dass die Unfallfahrer an illegalen Rennen teilgenommen haben.

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