Ausstellungen
Mensch-gemachte Wildnis: Überblicksschau von Mark Dion

Herford (dpa/lnw) - Treibgut, ein ausgestopfter Wolf und liebevoll eingerichtete Jäger-Hochsitze: Der Installationskünstler und Schatzsucher Mark Dion hat für eine große Überblicksschau im Museum Marta in Herford mehr als 7000 Fundstücke zusammengetragen. Mit den naturkundlichen Objekten, Antiquitäten und Kuriositäten lässt er in sechs Museumsräumen unterschiedliche Welten entstehen. Seine Installationen gehen meist der Frage nach, welche Vorstellungen sich der Mensch von der Natur macht und in der Vergangenheit gemacht hat. Auch die voranschreitende Umweltzerstörung macht Dion zum Thema.

Donnerstag, 22.10.2015, 14:10 Uhr

Eine Besucherin im Museum Marta in der Ausstellung von Marc Dion.
Eine Besucherin im Museum Marta in der Ausstellung von Marc Dion. Foto: Oliver Krato

So stellt er etwa den angespülten Müll aus, den er an den Stränden von Nord- und Ostsee gefunden hat. In einer mit Büchern ausgestatteten Voliere hat Dion sogar zwitschernde Kanarienvögel ins Museum einziehen lassen. «Die Welt der Natur ist voller Wunder und doch verlieren wir sie», sagte der US-Amerikaner bei der Vorstellung der Schau am Donnerstag. Dieses Wechselspiel zwischen Staunen und Melancholie fasziniere ihn.

Die Schau «Widerspenstige Wildnis» ist von Samstag bis zum 07. Februar zu sehen.

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