Handel
Modekonzern Gerry Weber weiter im Abwärtstrend

Dienstag, 14.06.2016, 11:06 Uhr

Herrenhemden des Modeherstellers Gerry Weber hängen auf Kleiderbügeln.
Herrenhemden des Modeherstellers Gerry Weber hängen auf Kleiderbügeln. Foto: Bernd Thissen

In der Ende April abgelaufenen ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2015/2016 ging der Überschuss des Modekonzerns von 21,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 3 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen am Dienstag in Halle/ Westfalen mitteilte. Der Umsatz stieg zwar um 2,5 Prozent auf 443,6 Millionen Euro, dies gelang aber nur wegen des guten Abschneidens der zugekauften Tochter Hallhuber. Die Kernmarken von Gerry Weber verzeichneten Umsatzrückgänge, sowohl in den eigenen Läden als auch in den Kaufhäusern.

Konzernchef Ralf Weber hatte angesichts der Problem im Februar ein Sparprogramm aufgesetzt, bei dem zahlreiche Filialen geschlossen und etwa 200 Stellen abgebaut werden sollen. 21 von geplant 103 Läden sind bisher geschlossen. Auch die Sanierung kostet Geld. Sie laufe jedoch nach Plan, berichtete der Manager. Erste Erfolge seien bereits zu erkennen. «Dennoch liegen noch viele Aufgaben und ein schwerer Weg in diesem und nächsten Geschäftsjahr vor uns», sagte Weber.

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