Soziales
«Väterkampagne»: gerechte Aufgabenverteilung in Familie

Düsseldorf (dpa/lnw) - Mit einer landesweiten «Väterkampagne» will Nordrhein-Westfalens Familienministerin Christina Kampmann (SPD) Väter dazu motivieren, sich stärker für die Kinderbetreuung zu engagieren. Es müsse zu einer gerechteren Aufgabenteilung in der Familie kommen, sagte Kampmann am Dienstag in Düsseldorf. Rund 60 Prozent der Väter würden sich gern die Kinderbetreuung mit der Partnerin teilen. Hindernis seien aber oft unflexible Arbeitszeiten in Unternehmen, die Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern und das tradierte Rollenbild vom Vater als Ernährer. Bei zwei Dritteln der Paare in NRW arbeite der Vater Vollzeit und die Mutter in Teilzeit, oder sie sei gar nicht erwerbstätig.

Dienstag, 28.06.2016, 13:06 Uhr

Die nordrhein-westfälische Familienministerin Christina Kampmann (SPD).
Die nordrhein-westfälische Familienministerin Christina Kampmann (SPD). Foto: Rolf Vennenbernd

Zu der auf zwei Jahre angelegten Kampagne gehört unter anderem das Projekt «Väternetzwerk NRW », mit dem in zunächst fünf Unternehmen - Vodafone , Ergo, Eon, Sparkasse KölnBonn und Ista - flexible und vätergerechte Arbeitszeitmodelle erprobt werden sollen.

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