Denkmäler
Dusche für das Hermannsdenkmal: Neuer Glanz für alte Statue

Seit mehr als 140 Jahren thront Hermann der Cherusker auf seinem Sockel im Teutoburger Wald - gereinigt wurde das berühmte Denkmal seither nur selten. Jetzt rückt eine Putzkolonne Algen und Schmutz mit Hochdruck zu Leibe.

Mittwoch, 07.09.2016, 16:09 Uhr

Das Hermannsdenkmal in Hiddesen bei Detmold.
Das Hermannsdenkmal in Hiddesen bei Detmold. Foto: Horst Ossinger

Detmold (dpa/lnw) - Mit Hochdruck wird im Teutoburger Wald das Hermannsdenkmal gereinigt. Die insgesamt fünf Tage dauernden Arbeiten waren am Mittwoch bereits weit fortgeschritten. «Die Statue haben wir abgeduscht, und von den Füßen abwärts haben wir schon große Teile des Sandsteinsockels von Ablagerungen befreit», sagte Projektleiter Thorsten Möwes . Mit 145 Grad heißem Wasserdampf aus Hochdruckdüsen rücken er und seine Mitarbeiter seit Montag den Moosen und Verschmutzungen auf der Oberfläche des Monuments zu Leibe.

Sie nutzen dabei Hubarbeitsbühnen, um alle Teile der mehr als 50 Meter hohen Statue zu erreichen. Seit 1875 erinnert das Denkmal an den Cherusker Arminius und die Schlacht der Germanen gegen die Römer im Teutoburger Wald vor rund 2000 Jahren.

Der Reinigungsgerätehersteller Kärcher sponsert die Aktion - weltweit hat die Firma schon mehr als 100 Monumente gereinigt, darunter das Brandenburger Tor oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.

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