Prozesse
Gericht reduziert Urteil gegen Ex-Frau von Assauer

Essen (dpa/lnw) - Die Ex-Frau von Schalke-Legende Rudi Assauer ist vom Essener Landgericht wegen Unterschlagung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Auch am Ende der Berufungsverhandlung zeigten sich die Richter am Dienstag davon überzeugt, dass die 51-Jährige nach der Trennung im Jahr 2013 ohne Erlaubnis persönliche Gegenstände Assauers verkauft hat - darunter UEFA-Medaillen und einen Zigarrenbefeuchter. Die in erster Instanz noch festgestellten Vorwürfe des Prozessbetruges und der falschen Verdächtigung ließen sich in der Berufungsverhandlung nicht beweisen.

Dienstag, 13.12.2016, 18:12 Uhr

Gericht reduziert Urteil gegen Ex-Frau von Assauer.
Gericht reduziert Urteil gegen Ex-Frau von Assauer. Foto: Maja Hitij

Die Richter reduzierten deshalb die ursprünglich verhängte Strafe von zehn Monaten Haft auf Bewährung um vier Monate. Als Bewährungsauflage ordneten sie die Zahlung von 1500 Euro an die Rudi-Assauer-Initiative an, die sich um Demenzforschung kümmert. Rudi Assauer ist selbst an Alzheimer erkrankt.

2012 hatte der ehemalige Schalke-Manager nach nur einem Jahr Ehe die Scheidung eingereicht und das gemeinsam genutzte Haus in Gelsenkirchen verlassen. Als Britta Assauer im Mai 2013 ein leergeräumtes Haus übergab, erstattete Rudi Assauers Tochter Bettina Michel Anzeige wegen Unterschlagung , weil sie das Fehlen mehrerer Gegenstände beklagte.

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