EU
Essen als «Grüne Hauptstadt Europas» gestartet

Essen - einst Zentrum von Kohle und Stahl im Revier - ist «Grüne Hauptstadt Europas». Ein Jahr lang will die Ruhrmetropole an konkreten Projekten vorbildlichen Strukturwandel zeigen. Am Samstag begann das Programm mit einem Festakt.

Samstag, 21.01.2017, 16:01 Uhr

Blick am Förderturm von Zeche Zollverein vorbei auf Essen.
Blick am Förderturm von Zeche Zollverein vorbei auf Essen. Foto: Roland Weihrauch

Essen (dpa/lnw) - Essen ist am Samstag offiziell für ein Jahr zur «Grünen Hauptstadt Europas » ernannt worden. Bei einem Festakt im Stadtpark « Gruga » würdigte EU-Umweltkommissar Karmenu Vella die Anstrengungen der Stadt beim Wandel von einer Kohle- und Stahlstadt hin zu einer der grünsten Städte Nordrhein-Westfalens. An dem Festakt nahm auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) teil. Im Anschluss an den Festakt sollte ein zweitägiges Open-Air-Bürgerfest in dem Park beginnen.

Insgesamt sind 2017 in Essen mehr als 300 Aktionen geplant. Unter anderem soll das Baden in der Ruhr an einer Stelle wieder erlaubt werden - nach 46 Jahren Verbot. Mit dem Titel «Grüne Hauptstadt» zeichnet die EU-Kommission seit 2010 Städte aus, die eine Vorreiterrolle für umweltfreundliches städtisches Leben einnehmen.

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