Prozesse
Streit um Kronkorken-Gewinn geht weiter: Vergleich abgelehnt

Arnsberg (dpa/lnw) - Der Streit eines Freundeskreises um einen Kronkorken-Gewinn geht vor Gericht in eine weitere Runde. Im sauerländischen Arnsberg lehnten die streitenden Parteien am Donnerstag einen Vergleichsvorschlag zu dem gewonnenen Auto ab. Nun will das Landgericht am 2. März eine Entscheidung verkünden.

Donnerstag, 09.02.2017, 10:02 Uhr

Auf der Richterbank im Landgericht liegt aein Richterhammer.
Auf der Richterbank im Landgericht liegt aein Richterhammer. Foto: Uli Deck

Die Richter müssen klären, wem aus der Freundesgruppe der gewonnene Audi A3 zusteht. Der beklagte Mann hatte den gewinnbringenden Kronkorken bei einem Wochenendausflug der Clique aus den achtlos auf einen Tisch geworfenen Verschlüssen der gemeinsam geleerten Bierflaschen herausgefischt. Von der Brauerei erhielt er dafür das Auto.

Eine Mitfahrerin hat vor Gericht ein Fünftel des Gewinns gefordert und auf 5736 Euro geklagt. Ihr Argument: Die Freunde hätten vor der Fahrt faktisch eine gemeinsame Gesellschaft bürgerlichen Rechts gebildet, und zwar «mit dem Zweck eines Umtrunkes». Schließlich habe man vereinbart, sämtliche Kosten zu teilen. Deshalb müsse auch der Gewinn geteilt werden.

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