Tourismus
Weniger Touristen in Köln: Domstadt verliert bei Rundreisen

Köln (dpa/lnw) - Die nordrhein-westfälische Touristenmetropole Köln hat im vergangenen Jahr weniger Besucher angezogen. Die Zahl der Gästeübernachtungen sank um 3,5 Prozent auf 5,8 Millionen. Als mögliche Gründe nannte die Kölner Tourimusgesellschaft am Dienstag unter anderem die Übergriffe in der Silvesternacht und die allgemeine Sicherheitslage in Europa. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen sei der Rückgang aber moderat. In ganz NRW hatte es 2016 dagegen mehr Gästeübernachtungen gegeben.

Dienstag, 21.02.2017, 15:39 Uhr aktualisiert: 21.02.2017, 15:52 Uhr
Weniger Touristen in Köln: Domstadt verliert bei Rundreisen.
Weniger Touristen in Köln: Domstadt verliert bei Rundreisen. Foto: Oliver Berg

Nach dem Anschlägen der vergangenen Monate hätten Reiseveranstalter ihre Europatouren geändert, sagte der Geschäftsführer von Köln Tourismus, Josef Sommer . Viele Besucher aus China landeten beispielsweise nicht mehr in Paris oder Düsseldorf, sondern eher in Prag oder Wien. «Dadurch steht Köln als Etappe einer Rundreise nicht mehr so häufig auf dem Reiseplan.» Den größten Rückgang bei den Übernachtungen von Besuchern aus dem Ausland hatte es mit einem Minus von 12,1 Prozent bei Touristen aus Großbritannien gegeben. Bei den inländischen Touristen mit Hotelübernachtung in Köln betrug der Rückgang 2,8 Prozent.

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