Auto
Betriebsrat und IG Metall: Opel braucht Planungssicherheit

Rüsselsheim/Frankfurt (dpa) - Betriebsrat und IG Metall knüpfen ihre Zustimmung zum Opel-Verkauf an den französischen Autokonzern PSA an die Forderung nach Planungssicherheit für die Beschäftigten. «Die abschließende Haltung und Zustimmung des IG-Metall-Bezirks, des Gesamtbetriebsrats sowie des Betriebsrats Bochum zum Verkauf an PSA und GM wird davon abhängen, welcher Zukunftsplan von Opel unter dem Dach von PSA entwickelt werden kann», erklärten die Arbeitnehmervertreter in einer gemeinsamen Mitteilung am Montag.

Montag, 06.03.2017, 10:03 Uhr

Eine Fahne der Gewerkschaft IG-Metall.
Eine Fahne der Gewerkschaft IG-Metall. Foto: Daniel Bockwoldt

Die Opel-Mutter General Motors (GM ) und der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën hatten zuvor ihre grundsätzliche Einigung auf den Milliardendeal verkündet. Die Wettbewerbshüter müssen der Übernahme der GM-Europasparte mit den Marken Opel und Vauxhall noch zustimmen. Bis Ende des Jahres soll das Geschäft unter Dach und Fach sein.

«Die bestehenden Tarifverträge sichern Standorte und Arbeitsplätze in dieser wichtigen Übergangsphase», sagte Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte. Nun müsse es darum gehen, «tragfähige Grundlagen für eine gute Zukunft» zu sichern: «Die Opel-Beschäftigten an den einzelnen Standorten erwarten langfristige Sicherheit für ihre Arbeitsplätze und die Standorte.»

Opel-Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug erklärte: «Um eine größtmögliche Eigenständigkeit der Marke und des Unternehmens sicherzustellen, haben wir durchgesetzt, dass alle von der Transaktion betroffenen Opel-Gesellschaften unter eine Gesellschaft zusammengeführt werden.»

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