Katastrophenschutz
Neue Allround-Fahrzeuge für den Katastrophenschutz

Bonn (dpa) - Deutschlands Katastrophenschutz verstärkt seinen Fuhrpark. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat die Produktion von 400 neuen Fahrzeugen ausgeschrieben. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, sollen die 306 Löschgruppenfahrzeuge und 94 Schlauchwagen für den Zivilschutz der Länder zur Verfügung gestellt werden. Mit einem permanenten Allradantrieb und eingebauter Fahrzeugpumpe sei vor allem das geplante Löschgruppenfahrzeug ein «Allrounder für den Brandschutz».

Donnerstag, 06.04.2017, 17:04 Uhr

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn. Foto: Oliver Berg

Die europaweite Ausschreibung hat laut BBK ein Gesamtvolumen von 92 Millionen Euro. Mitte des Jahres soll feststehen, welche Firmen die Fahrzeuge produzieren. Bis 2020 sollen alle Fahrzeuge ausgeliefert werden. Die Anschaffung ist Teil des Ausstattungskonzepts des Bundes aus dem Jahr 2007. Für die Umsetzung des Konzepts stehen jährlich rund 53,5 Millionen Euro zur Verfügung.

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