Demonstrationen
Polizei stellt Einsatzkonzept für Braunkohle-Proteste vor

Riesige Tagebaue, dazu Kohlekraftwerke - das Einsatzgebiet der Polizei bei den Kohleprotesten im Rheinland ist eine Herausforderung. Jetzt äußert sie sich zum bevorstehenden Einsatz.

Montag, 21.08.2017, 00:08 Uhr

"Polizei" steht auf der Motorhaube eines Einsatzwagens.
"Polizei" steht auf der Motorhaube eines Einsatzwagens. Foto: Jens Büttner

Aachen (dpa/lnw) - Die Aachener Polizei will heute ihr Einsatzkonzept zu den erwarteten Braunkohleprotesten im Rheinland vorstellen. Mehrere Initiativen haben ab Donnerstag (24.-29. August) Aktionen des zivilen Ungehorsams angekündigt. Sie sollen von einem Protest-Camp am Tagebau Garzweiler in Erkelenz ausgehen. Die Polizei will sich auf angekündigte Blockade- und Sabotageszenarien einstellen.

Für ihre Einsatztaktik will die Polizei Erfahrungen der vergangenen Jahre aus dem Rheinland und aus der Lausitz auswerten. In der Lausitz hatten Aktivisten 2016 den Nachschub für ein Kohlekraftwerk durch eine tagelange Gleisblockade abgeschnitten und den Betrieb so massiv gestört.

Für die Polizei sind die Aktionstage eine Großlage, bei der sie rund um die Uhr im Einsatz ist. Polizisten aus ganz Nordrhein-Westfalen kommen als Verstärkung.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5090674?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Ein Tag mit Laura Stegemann: Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Nachrichten-Ticker